Restaurant-Kritik
Buoy, Hamburg
“Die Küchenformel von Marvin Böhms erstem Menü geht in etwa so: Aqua minus den Einflüssen aus Griechenland, Orient oder Japan plus mehr Fokus auf Norddeutschland gleich ein vielversprechendes Premierenmenü. Das heißt: Die Wurzeln der Elverfeld’schen Küche sind mehr als offensichtlich. Vieles erinnert mich an die Zeit von etwa 2018 bis Corona in Wolfsburg. Natürlich ist davon auszugehen, dass Marvin Böhm mit der Zeit eine eigene Handschrift entwickeln wird. Aber da es das Aqua ja nicht mehr gibt, ist es sicher nicht verkehrt, sich aus diesem Fundus weiter zu bedienen – ich würde es jedenfalls zu schätzen wissen und sähe darin gar kein Manko. Ich mochte jedenfalls an dem Menü, was ich auch immer am Aqua geschätzt habe: die Feinheit und Präzision der Abstimmung, die den vermeintlich einfach wirkenden Gerichten dann den besonderen Touch gibt. Ich freue mich jedenfalls über ein Restaurant in Hamburg, das genau meine Geschmackswelt trifft – einerseits neu, mir aber gleichzeitig auch irgendwie schon vertraut ist. Angesichts der gezeigten Qualität wird das Buoy sicher bald eine feste Größe in der Hamburger Fine-Dining-Szene sein.” (Veröffentlicht im April 2026)
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buoy
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