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Falstaff Guide 2021

Falstaff Hotel Guide präsentiert erstmals die besten 1.100 Hotels in Deutschland und weltweit

1Das zurückliegende Jahr war die schwierigste Zeit, die Hotellerie und Gastronomie seit der Nachkriegszeit durchmachen mussten. An „Business as usual“ war nicht zu denken. Der erstmalig erscheinende „Falstaff Hotel Guide“ ist der Navigator für das große Comeback und bewertet 1.100 Hotels, davon 192 in Deutschland, 450 in Österreich, 109 in der Schweiz und 114 in Südtirol. Hinzu kommen 251 außergewöhnliche internationale Hoteltipps. Zudem sind im neuen „Falstaff Hotel Guide 2021“ 284 exzellente Hotels zu finden, die jeweils mit sechs Sternen ausgezeichnet wurden. In Deutschland können sich 16 Häuser über diese Bestnote freuen.

„Die Zuversicht auf die Rückkehr in die Normalität steigt mit jedem Tag! Wir alle haben im letzten Jahr gespürt, wie sehr uns Reisen und herausragende Gastronomie im Alltag fehlen. Jetzt kehrt der Genuss endlich zurück und uns steht ein Reiseboom bevor. Mit großer Freude stellen wir im brandneuen ‚Falstaff Hotel Guide 2021‘ erstmals 1.100 der besten Hotels weltweit, davon 192 in Deutschland und passionierte Gastgeberinnen und Gastgeber vor, die das Reiseerlebnis unvergesslich machen“, betont Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam.

Neuentdeckung des Qualitätstourismus

Zum großen Comeback des Reisens ist daher genau der richtige Zeitpunkt, um den ersten „Falstaff Hotel Guide“ zu präsentieren, der die besten 1.100 Hotels in Deutschland, Österreich, in der Schweiz und weltweit vorstellt.

Die Höchstwertung für ein Hotel liegt bei 100 Punkten, die sich aus mehreren Unterkategorien – von Ambiente über Kulinarik bis zur Lage – zusammensetzt. Insgesamt wurden im Premierenguide vier Hotels mit der Höchstwertung geadelt: „Hotel Almhof Schneider“ und „Chalet N“ in Österreich sowie „Bürgenstock Resort“ und „The Alpina Gstaad“ in der Schweiz.

„Die Reiselust wird in den nächsten Jahren alle Rekorde brechen! Wir sollten die große Chance dieses Comebacks nutzen: die Neuentdeckung des Qualitätstourismus. Der neue ‚Falstaff Hotel Guide 2021‘ blickt in diese neue Qualitätszukunft!“, unterstreicht Falstaff-Travel-Herausgeberin Nadine Tschiderer.

Die zehn besten Hotels in Deutschland:

  1. The Fontenay Hotel Hamburg, Hamburg (99 Falstaff-Punkte)
  2. Hotel Adlon Kempinski, Berlin (99 Falstaff-Punkte)
  3. Schloss Elmau, Elmau (99 Falstaff-Punkte)
  4. Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg, (99 Falstaff-Punkte)
  5. Althoff Grandhotel Schloss Bensberg, Bergisch Gladbach (99 Falstaff-Punkte)
  6. Weissenhaus Grand Village Resort & Spa am Meer, Wangels/Weissenhaus (99 Falstaff-Punkte)
  7. Hotel Bareiss, Baiersbronn-Mitteltal (99 Falstaff-Punkte)
  8. Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden (97 Falstaff-Punkte)
  9. Althoff Seehotel Überfahrt, Rottach-Egern (97 Falstaff-Punkte)
  10. Hotel Bayerischer Hof, München, (97 Falstaff-Punkte)

Die „Most Likes“ in Deutschland:

  • Beliebtestes Wellnesshotel: Weissenhaus Grand Village Resort & Spa am Meer, Wangels/Weissenhaus
  • Beliebtestes Familyhotel: Oberjoch Familux Resort, Bad Hindelang
  • Beliebtestes Cityhotel: SO/Berlin Das Stue, Berlin
  • Beliebtestes Chalet: Senhoog Luxury Holiday Homes – SalzWasserHerz, Sylt

Falstaff Guide Österreich 2021

Der Genuss kehrt zurück

Die Wiederöffnung von Hotellerie und Gastronomie ist in Österreich zum Greifen nahe. In Diskussion steht der 17. Mai 2021. Falstaff bewertet 1.900 Restaurants im neuen Guide, der am Mittwoch in der Hofburg Vienna präsentiert wurde. Der „Falstaff Hotel Guide“ feiert Premiere und gibt ein Ranking über 1.100 Hotels weltweit, davon allein 450 beste Hotels in Österreich.

Das zurückliegende Jahr war die schwierigste Zeit, die Hotellerie und Gastronomie seit der Nachkriegszeit durchmachen mussten. An „Business as usual“ war nicht zu denken. Dementsprechend bewertet der „Falstaff Restaurant Guide 2021“ weniger, was vergangenes Jahr gezeigt werden konnte, sondern wie es sein wird und soll, wenn es in naher Zukunft wieder losgeht. Das Bedürfnis nach dem Comeback des guten Geschmacks ist enorm: 88 Prozent der Österreicher wollen laut einer aktuellen Umfrage (TQS Research & Consulting) mit Freunden und Bekannten Essen gehen, sobald es wieder erlaubt ist. Der „Falstaff Restaurant Guide 2021“ des größten Magazins für kulinarischen Lifestyle im deutschsprachigen Raum ist der Navigator für das große Comeback. Er bittet all jene vor den Vorhang, die auch diese Krise als Chance verstanden haben, und ehrt jene, die ihre soziale Ader nicht vergessen haben und zu ihren Mitarbeitern gestanden sind. Aus Rücksicht auf die herausfordernde Situation verzichtet die Falstaff-Redaktion in diesem Jahr auf Abwertungen.

Nur noch wenige Tage bis zum Comeback von Hotellerie und Gastronomie

»Die Zuversicht auf die Rückkehr in die Normalität steigt mit jedem Tag! Wir alle haben im letzten Jahr gespürt, wie sehr uns Reisen und herausragende Gastronomie im Alltag fehlen. Jetzt kehrt der Genuss endlich zurück und uns steht ein Reiseboom bevor. Mit großer Freude stellen wir im brandneuen ‚Falstaff Hotel Guide 2021‘ erstmals 1.100 der besten Hotels weltweit, davon 450 alleine in Österreich und passionierte Gastgeberinnen und Gastgeber vor, die das Reiseerlebnis unvergesslich machen«, betont Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam.

»Zum wiederholten Mal als Österreichs bestes Restaurant ausgezeichnet zu werden, ist eine starke Teamleistung, geschaffen im Kollektiv mit all den Menschen, die mit uns für das Steirereck stehen«, so Birgit Reitbauer, deren Steirereck mit 99-Falstaff-Punkten und vier Gabeln sowohl die nationale als auch die Wiener Bestenliste anführt.

»Nach diesen Monaten des langen Lockdowns freuen sich alle Hoteliers, endlich wieder Gastgeberinnen und Gastgeber sein zu können und ihre Gäste wieder verwöhnen zu dürfen! Die Lust auf Reisen ist größer denn je. Die Gästestruktur Tirols beruht allerdings zu 50 Prozent auf deutschen Gästen, sodass ein erfolgreicher Tourismus erst nach der Öffnung der Grenzen – insbesondere nach Deutschland – stattfinden kann!«, sagt Elisabeth Gürtler, Eigentümerin des Astoria Resort Relax und Spa Hotels.

Gastronom des Jahres

Joschi Walch von der „Roten Wand“ in Lech am Arlberg darf sich über die Auszeichnung als „Gastronom des Jahres“ freuen. Er ist immer ein großer Ermöglicher, ein Brückenbauer auch über ideologische Grenzen hinweg. Zudem ist Walch auch ein durch und durch sozialer Mensch, der in dieser Krise nicht nur alle Mitarbeiter behalten, sondern viele sogar in seinem aktuell stillgelegten Betrieb wohnen ließ.

Lebenswerk

Für ihr Lebenswerk wird Haya Molcho geehrt. Mit ihren „Neni“-Restaurants hat sie die Aromen und das Lebensgefühl der mittelöstlichen Küchen in das Herz Europas geholt. Bald gibt es in Wien drei Locations, dazu welche in München, Köln, Hamburg, Zürich und auf Mallorca. Der Preis wird von „Too Good To Go“-Geschäftsführer Georg Strasser überreicht, der Molchos besondere Wertschätzung von Lebensmitteln hervorhebt. „Too Good To Go“ ist eine Plattform, die Gastronomen, Händler und Konsumenten zusammenbringt, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Sommelier des Jahres

Als Maître des „Ikarus“ mit seinem aufsehenerregenden Gastkoch-Konzept ist Matthias Berger besonders gefordert. Der Sommelier muss sich jeden Monat auf eine komplett neue Küchenlinie, neue Aromen, sowie eine neue Geschmackswelt einstellen und die dazu passenden Weine und Getränke kredenzen.

Bester Service

Mit Witz und Charme, Menschenkenntnis und Umsicht wird den Gästen im Wiener „Zum Schwarzen Kameel“ eine schöne Zeit bereitet. Pablo Meier-Schomburg ist seit Jahren der Mann, der über all das den Überblick hat und auch in der Hitze des Gefechts Charme und kühlen Kopf bewahrt. Dafür zeichnet ihn Falstaff in der Kategorie „Bester Service des Jahres“ aus.  »Dank meiner Eltern bin ich vier verschiedenen Ländern, in unterschiedlichen Gesellschaften und mit fünf Sprachen groß geworden. So unterhalte ich mich sehr gerne mit meinen Gästen, merke mir ihre Namen, kulinarischen Vorlieben und persönlichen Geschichten. Ich erkundige mich regelmäßig über die Entwicklung derselbigen. Und noch wichtiger: Ich behalte Gehörtes diskret für mich. Dazu kommt noch der Wiener Schmäh, der im ‚Schwarzen Kameel‘ besonders wichtig ist. Es geht um gute Stimmung und darum, dem gestressten Alltag der Gäste eine Pause zu gönnen», berichtet Meier-Schomburg aus der Praxis.

Bester internationaler Botschafter

Aldo Sohm, ausgezeichnet als „Bester internationaler Botschafter“, ist wohl der einzige Tiroler, nach dem in New York eine Weinbar benannt ist: die „Aldo Sohm Wine Bar“ in der hochdekorierten Genussinstitution „Le Bernardin“. 2008 wurde er als „Best Sommelier of the World“ ausgezeichnet. Mit seinem Bestseller „Wine Simple“ hat er es geschafft, zigtausende Menschen für Wein zu begeistern. Dabei hat er seine österreichischen Wurzeln nie vergessen: Gemeinsam mit Gerhard Kracher füllt er eine eigene Weinlinie, unter anderem Grünen Veltliner, ab. Mit dem Glasproduzenten Zalto hat er Gläser entworfen und damit Handwerk „made in Austria“ noch einmal begehrter gemacht. »Ich habe große Passion für meinen Beruf und bin daher sehr fokussiert, liebe die Challenge und gebe nicht so schnell auf. Wenn es auf einem Weg nicht funktioniert, dann eben auf einem anderen. Wichtig ist es, dabei positiv und bescheiden zu bleiben – eben einfach Mensch zu bleiben!«, so Sohm.

Bestes Take-away

Take-away war im letzten Jahr das Gebot der Stunde. Die „Mochi“-Masterminds Eddi Dimant und Tobi Müller haben mit fabelhaften Teishoku-Boxen unser aller Fernweh auf ganz besonders köstliche Weise gestillt. Höchst verdient ist daher ihre Auszeichnung für das beste Take-Away, eine zeitgemäße, neu eingeführte Kategorie. »Wir tun, was wir lieben! So hat alles angefangen. Wir wollten einen Ort schaffen, an dem wir selbst gerne zu Gast sein wollen. Durch das Take-away können wir jetzt auch bei unseren Gästen zuhause auftischen und die Verbindung zu unserem Publikum pflegen«, erzählt Müller.

Nachhaltigkeit und Innovation – curated by Vöslauer

In der Kategorie „Nachhaltigkeit & Innovation – curated by Vöslauer“ wird Paul Ivić vom Wiener „Tian“ ausgezeichnet, das eines von nur sieben vegetarischen Sternerestaurants weltweit ist. Im letzten Jahr ist viel passiert: „Tian zuhause“ wurde ins Leben gerufen, es wurde an neuen Konzepten gearbeitet. Unter anderem sind ein Onlineshop mit Suppen, Saucen, Sugo etc. in Gläsern entstanden, Drei-Gänge-Menüs für zuhause und vegane Burger zum Mitnehmen. Das allerwichtigste ist ihm die Wertschätzung für seine Mitarbeiter. Ihnen bot er auch im Lockdown laufend Seminare. Das „Tian“ bleibt in Bewegung, hinterfragt sich, bleibt aktiv und arbeitet an Neuem – die Teams sind im Lockdown enger zusammengewachsen als je zuvor.

Eröffnung des Jahres

Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus, als ob in den legendären „3 Hacken“ nur schnell einmal ausgemalt wurde, sonst aber alles beim Alten geblieben wäre. Dabei wurde das mehr als betagte Beisl von Grund auf erneuert – freilich nur mit dem Ziel, dass alles so bleiben kann, wie es immer schon war. Also gibt es nach wie vor eine gepflegte Wiener Küche – nunmehr von Zbigniew Stoch verantwortet –, die einem Tränen der Rührung in die Augen treibt. Zu verdanken ist diese Auferstehung Catherine Demeter, ihres Zeichens Stiftungsvorständin der Münchner Augustinerbrauerei, die in Wien lebt und sich eben auch der Erhaltung echter Wirtshauskultur verschrieben hat.

Bestes Wiener Beisl

Wiener Küche ohne Gschisti-gschasti, dafür aber mit Herz, Hirn und ein bisserl einer Seel‘ gekocht: Es gibt nicht mehr viele, die dafür noch ein Handerl haben. Jakob Jensen, Andreas Döcler und Eduard Peregi, das Team hinter dem „Dingelstedt 3“, gehören definitiv zu dieser kleinen Gruppe dazu. Was sie da in ihrem Wirtshaus am Platz hinter der Kirche Maria vom Siege geschafft haben, ist ganz bemerkenswert: In moderner, vom Vorgänger übernommener Atmosphäre haben sie ein modernes Beisl geschaffen, in dem es sich ganz zeitgemäß und hervorragend essen, trinken oder einfach sitzen und sozialisieren lässt. Dass die drei auch noch mithelfen, ein nicht nur kulinarisch schwieriges Grätzel zu beleben, macht ihre Verdienste noch einmal größer.

Bestes Landgasthaus

Der Loibnerhof von Familie Knoll im niederösterreichischen Dürnstein gilt seit Jahrzehnten als jener Ort in der Wachau, wo die klassische österreichische Küche noch in unverfälschter Perfektion dargebracht wird. Dass der Garten einer schönsten ist, die man sich überhaupt vorstellen kann, vermag diesen Eindruck nur zu unterstreichen. Der tiefere Grund ist aber das außerordentlich wunderbare Essen, das Seniorchef Sepp Knoll und sein Sohn Josef aus der großen Küche dieses archetypischen Ausflugsgasthofs schicken: österreichische Tradition in ihrer schönsten Form.

Schnell und gut

Wer einmal in Mexiko war, der weiß: Der Taco kann das so ziemlich beste Straßenessen überhaupt sein. In Weltstädten wie New York, Los Angeles oder London ist das schon lange bekannt, in Wien hingegen hat sich das noch kaum herumgesprochen. Was auch daran liegt, dass es einfach keine gescheiten Tacos gab. Monika Sims hat das nun glücklicherweise geändert. Sie stammt ursprünglich aus Tirol und hat lange in den USA gelebt, wo sie Tacos kennen und lieben lernte. Zurück in Österreich hat sie nun mit dem „Maíz“ die erste ordentliche Taqueria des Landes aufgesperrt. Das „Maíz“ ist weitaus mehr als nur ein fantastischer Taco-Laden – nämlich eine echte Bereicherung! »Das Wichtigste ist die Passion. Außerdem habe ich gelernt, dass man wissen muss, wann man um Hilfe fragt. Das ist keine Schande, sondern bringt einen vorwärts. Jungen Leuten würde ich raten, keine Angst vor dem Versagen zu haben, denn nur daraus lernt man. Und so ehrlich müssen wir uns sein: Ausdauer! Ohne Ausdauer geht gar nichts!«, ist Sims überzeugt.

Premiere für den Falstaff Hotel Guide

Die Hotellerie war eine der am schwersten geprüften Branchen in der Covid-19-Krise. Zum großen Comeback des Reisens ist daher genau der richtige Zeitpunkt, um den ersten „Falstaff Hotel Guide“ zu präsentieren, der die besten 1.100 Hotels in Österreich, Deutschland, der Schweiz und weltweit vorstellt.

Die Höchstwertung für ein Hotel liegt bei 100 Punkten, die sich aus mehreren Unterkategorien – von Ambiente über Kulinarik bis zur Lage – zusammensetzt, Im Premierenguide wurden vier Hotels mit der Höchstwertung geadelt: „Hotel Almhof Schneider“ und „Chalet N“ in Österreich sowie „Bürgenstock Resort“ und „The Alpina Gstaad“ in der Schweiz.

»Die Reiselust wird in den nächsten Jahren alle Rekorde brechen! Wir sollten die große Chance dieses Comebacks nutzen: die Neuentdeckung des Qualitätstourismus. Der neue ‚Falstaff Hotel Guide 2021‘ blickt in diese neue Qualitätszukunft!«, unterstreicht Falstaff-Travel-Herausgeberin Nadine Tschiderer.

Falstaff Restaurant Guide

Insgesamt 1.900 Lokale wurden von den knapp 20.000 Mitgliedern des Falstaff-Gourmetclubs für die aktuelle Ausgabe des „Falstaff Restaurant Guide 2021“ bewertet. Die Höchstnote von vier Falstaff-Gabeln wird an 36 Betriebe verliehen. Weitere 152 werden mit je drei Falstaff-Gabeln ausgezeichnet.
Alle Sieger im Überblick:

  • Lebenswerk: Haya Molcho, Neni, Wien
  • Gastronom des Jahres: Joschi Walch, Rote Wand, Vorarlberg
  • Sommelier des Jahres: Matthias Berger, Hangar 7, Salzburg
  • Bester Service des Jahres: Pablo Meier-Schomburg, Zum Schwarzen Kameel, Wien
  • Bester internationaler Botschafter: Aldo Sohm, Aldo Sohm Wine Bar im Le Bernadin, New York City, USA
  • Eröffnung des Jahres: Augustiner Brauerei – Zu den 3 Hacken, Wien
  •  Bestes Wiener Beisl: Dinglstedt 3, Wien
  • Bestes Landgasthaus: Loibnerhof, Niederösterreich
  • Schnell und gut: Maiz!, Wien
  • Bestes Take-away: Mochi, Wien
  • Nachhaltigkeit und Innovation – curated by Vöslauer: Paul Ivić, Tian, Wien

Die Erstplatzierten in ganz Österreich:

  • Steirereck, Wien: 99 Falstaff-Punkte
  • Landhaus Bacher, Niederösterreich: 99 Falstaff-Punkte
  • Obauer, Salzburg: 99 Falstaff-Punkte

Die Sieger in den Bundesländern:

Die Besten in Wien:

  1. Steirereck: 99 Falstaff-Punkte
  2. Amador und Mraz & Sohn (ex aequo): 98 Falstaff-Punkte
  3. Silvio Nickol: 97 Falstaff-Punkte

Die Besten in Niederösterreich:

  1. Landhaus Bacher, Mautern an der Donau: 99 Falstaff-Punkte
  2. Toni M., Feuersbrunn: 95 Falstaff-Punkte
  3. Floh, Langenlebarn: 94 Falstaff-Punkte

Die Besten in Salzburg:

  1. Obauer, Werfen: 99 Falstaff-Punkte
  2. Döllerer, Golling, und Ikarus im Hangar 7, Salzburg (ex aequo): 98 Falstaff-Punkte
  3. Senns Restaurant, Salzburg: 96 Falstaff-Punkte

Die Besten in Vorarlberg:

  1. Rote Wand Chef’s Table im Schualhus, Lech: 98 Falstaff-Punkte
  2. Griggeler Stuba, Lech: 97 Falstaff-Punkte
  3. Aurelio’s, Lech: 96 Falstaff-Punkte

Die Besten in Tirol:

  1. Paznaunerstube Trofana Royal, Ischgl: 98 Falstaff-Punkte
  2. Stüva, Ischgl: 97 Falstaff-Punkte
  3. Tyrol Chef’s Table, Telfs/Buchen, und Tannenhof, St. Anton am Arlberg (ex aequo): 95 Falstaff-Punkte

Die Besten in Oberösterreich:

  1. Bootshaus, Traunkirchen: 96 Falstaff-Punkte
  2. Mühltalhof, Neufelden: 95 Falstaff-Punkte
  3. anglberg, Vorchdorf: 95 Falstaff-Punkte

Die Besten in der Steiermark:

1.    Die Weinbank – Restaurant, Ehrenhausen, und Harald Irka am Pfarrhof, St. Andrä im Sausal (ex aequo): 97 Falstaff-Punkte
2.    Steirerschlössl, Zeltweg: 95 Falstaff-Punkte
3.    Weinbank – Wirtshaus, Ehrenhausen: 93 Falstaff-Punkte

Die Besten in Kärnten:

  1. Die Forelle, Weissensee: 97 Falstaff-Punkte
  2. Caramé, Velden: 95 Falstaff-Punkte
  3. Frierss Feines Haus, Villach: 93 Falstaff-Punkte

Die Besten im Burgenland:

  1. Gut Purbach, Purbach: 95 Falstaff-Punkte
  2. Taubenkobel, Schützen: 95 Falstaff-Punkte
  3. Ratschens Restaurant, Deutsch Schützen: 91 Falstaff-Punkte

Falstaff Hotel Guide

Der erstmalig erscheinende „Falstaff Hotel Guide“ bewertet 1.100 Hotels, davon 450 in Österreich, 192 in Deutschland, 109 in der Schweiz und 114 in Südtirol. Hinzu kommen 251 außergewöhnliche internationale Hoteltipps. Im neuen „Falstaff Hotel Guide 2021“ sind 284 exzellente Hotels zu finden, die mit sechs Sternen ausgezeichnet wurden. In Österreich können sich 57 Häuser über diese Bestnote freuen.

Die zehn besten Hotels in ganz Österreich:

  1. Hotel Almhof Schneider, Vorarlberg: 100 Falstaff-Punkte
  2. Chalet N, Vorarlberg: 100 Falstaff-Punkte
  3. Hotel Trofana Royal, Tirol: 99 Falstaff-Punkte
  4. Hotel & Chalet Aurelio, Vorarlberg: 99 Falstaff-Punkte
  5. Schlosshotel Ischgl, Tirol: 99 Falstaff-Punkte
  6. Interalpen-Hotel Tyrol, Tirol: 98 Falstaff-Punkte
  7. Park Hyatt Vienna, Wien: 98 Falstaff-Punkte
  8. Burg Vital Resort, Vorarlberg: 98 Falstaff-Punkte
  9. Das Central – Alpine.Luxury.Life, Tirol: 98 Falstaff-Punkte
  10. Naturhotel Forsthofgut, Salzburg: 98 Falstaff-Punkte

Die „Most Likes“ in Österreich:

  • Beliebtester Newcomer: MalisGarten, Tirol
  • Beliebtestes Gourmethotel: Walch’s Rote Wand Gourmet Hotel, Vorarlberg
  • Beliebtestes Wellnesshotel: Astoria Resort Relax und Spa Hotel, Tirol
  • Beliebtestes Familyhotel: Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt, Tirol
  • Beliebtestes Cityhotel: Park Hyatt Vienna, Wien
  • Beliebtestes Skihotel: Hotel Almhof Schneider, Vorarlberg
  • Beliebtestes Chalet: Priesteregg Premium Eco Resort, Salzburg

Die Sieger in den Bundesländern:

Die Besten im Burgenland:

  • Hotel & Spa Larimar, Stegersbach: 89 Falstaff-Punkte
  • Falkensteiner Balance Resort Stegersbach, Stegersbach: 89 Falstaff-Punkte
  • Reiters Supreme Hotel, Bad Tatzmannsdorf: 88 Falstaff-Punkte

Die Besten in Kärnten:

  • Schloss Seefels, Pörtschach am Wörthersee: 93 Falstaff-Punkte
  • Falkensteiner Schlosshotel Velden, Velden am Wörthersee: 93 Falstaff-Punkte
  • Hotel Hochschober, Turracher Höhe: 92 Falstaff-Punkte

Die Besten in Niederösterreich:

  • Loisium Wine & Spa Hotel Langenlois, Langenlois: 91 Falstaff-Punkte
  • Mörwald Relais & Châteaux Hotel am Wagram, Feuersbrunn am Wagram: 90 Falstaff-Punkte
  • Steigenberger Hotel & Spa Krems, Krems: 90 Falstaff-Punkt

Die Besten in Oberösterreich:

  • Geinberg5 Private Spa Villas, Geinberg: 96 Falstaff-Punkte
  • Hotel Seevilla Wolfgangsee, St. Wolfgang im Salzkammergut: 95 Falstaff-Punkte
  • Seehotel Das Traunsee, Traunkirchen: 93 Falstaff-Punkte

Die Besten in Salzburg:

  • Naturhotel Forsthofgut, Leogang: 98 Falstaff-Punkte
  • Das Edelweiss Salzburg Mountain Resort, Großarl: 97 Falstaff-Punkte
  • Priesteregg Premium Eco Resort, Leogang: 96 Falstaff-Punkte

Die Besten in der Steiermark:

  • Loisium Wine & Spa Hotel Südsteiermark, Ehrenhausen: 97 Falstaff-Punkte
  • Hotel & Spa Der Steirerhof Bad Waltersdorf, Bad Waltersdorf: 95 Falstaff-Punkte
  • Almwellness Hotel Pierer, Fladnitz: 93 Falstaff-Punkte

Die Besten in Tirol:

  • Hotel Trofana Royal, Ischgl: 99 Falstaff-Punkte
  • Schlosshotel Ischgl, Ischgl: 99 Falstaff-Punkte
  • Interalpen-Hotel Tyrol, Telfs: 98 Falstaff-Punkte

Die Besten in Vorarlberg:

  • Hotel Almhof Schneider, Lech am Arlberg: 100 Falstaff-Punkte
  • Chalet N, Lech am Arlberg: 100 Falstaff-Punkte
  • Hotel & Chalet Aurelio, Lech am Arlberg: 99 Falstaff-Punkte

Die Besten in Wien:

  • Park Hyatt Vienna: 98 Falstaff-Punkte
  • Hotel Sacher Wien: 97 Falstaff-Punkte
  • Palais Coburg: 96 Falstaff-Punkte

„Falstaff Restaurant Guide 2021“ und „Falstaff Hotel Guide 2021“ ab sofort erhältlich

Der „Falstaff Restaurant Guide 2021“ um 15 Euro und der „Falstaff Hotel Guide 2021“ um 19,90 Euro sind ab sofort im Buch- und Zeitschriftenhandel, online auf falstaff.at/guides erhältlich. Eine Sonderedition des „Falstaff Restaurant Guides 2021“ ist bei HOFER um 9,90 Euro erhältlich. Alle Bewertungen sind auch in der kostenlosen Falstaff-Restaurantguide-App nachzulesen.

Restaurants mit vier Gabeln

sortiert nach Punkten und Orten

Falstaff Restaurant- und Beizenguide 2021: Die besten Lokale der Schweiz

Der Falstaff Restaurant- und Beizenguide 2021 präsentiert sich in seiner dritten Auflage so umfassend wie noch nie. Rund 1.000 Restaurants und Beizen wurden von der Falstaff-Community auf Herz und Nieren getestet und bewertet. Erstmals werden auch zwei Sonderpreise für besondere Verdienste in der Schweizer Gourmetwelt verliehen: «Mentor des Jahres» ist Andreas Caminada. Er gilt als Förderer und Inspirationsquelle für viele der grössten Schweizer Kochtalente. Zahlreiche Neueröffnungen im ganzen Land gehen auf das Konto von seinen Ex-Schützlingen wie etwa Zizi Hattib zurück, die das ebenfalls ausgezeichnete vegane Restaurant Kle in Zürich führt. Mit seiner Fundaziun Uccelin fördert der Spitzenkoch seit 2015 ambitionierte Talente mit Stipendien. Der zweite Sonderpreis geht an Basels wohl berühmtesten Italiener: Das 1950 gegründete Chez Donati gilt zurecht als Institution und wird für sein meisterliches Aufeinandertreffen von Haute Cuisine und Italianità zur «Ikone des Jahres» gekürt.

«Dass in der Schweiz Genuss auf höchstem Niveau zelebriert wird, spiegelt sich auch im druckfrischen Falstaff Restaurant- und Beizenguide wider. Er ist der unverzichtbare Begleiter, wenn es um die Entdeckung der kulinarischen Seite der helvetischen Alpenrepublik geht», ist sich Falstaff Herausgeber Wolfgang M. Rosam sicher.

Das sind die Sieger des Restaurant- und Beizenguide 2021:

  • Hotelrestaurant des Jahres: «Widder Hotel», Zürich, 97 Falstaff-Punkte (Begründung: Nach der Schliessung des Hotels «Atlantis» wechselt Stefan Heilemann mit seiner gesamten Crew in das Zürcher «Widder Hotel». Unumstritten der Transfer des Jahres.)
  • Eröffnung des Jahres: «Alter Torkel», Jenins, 93 Falstaff-Punkte (Begründung: Die Balance zwischen Bodenständigkeit und Finesse gelingt Küchenchef David Esser im «Huus vum Bünder Wii» meisterlich und lässt es zu einem Bijous für Kulinarikliebhaber avancieren. Die Weinkarte ist das Werk von Oliver Friedrich, der viele Jahre bei «Mentor des Jahres», Andreas Caminada, als Sommelier tätig war.)
  • Beiz des Jahres: „«Restaurant Vereinigung», Zürich, 86 Falstaff-Punkte (Begründung: Die Institution in Zürichs Beizen-Landschaft arbeitet unter dem Motto «brachial saisonal», kocht ausschliesslich mit nachhaltig produzierten Produkten und Fleisch aus artgerechter Haltung. Auf Fertigprodukte wird gänzlich verzichtet – und das schmeckt man in jedem Bissen.)
  • Wirt des Jahres: Tobias Funke, «Incantare», Heiden, 95 Falstaff-Punkte (Begründung: Seine «Fernsicht» ist eine nationale Pilgerstätte für Kulinarik-Fanatiker. Auf die Spitze treibt Funke es in seinem hochdekorierten Gourmet-Restaurant «Incantare»: Hier wird ein Abend schnell zu einer geschmacklichen wie auch kulinarischen Horizonterweiterung. Mit über 1‘000 trinkreifen Positionen lässt der Weinkeller keine Wünsche offen.)
  • Slow Food/Bio Restaurant des Jahres: «Kräuter Hotel Edelweiss», Rigi-Staffelhöhe, 91 Falstaff-Punkte (Begründung: Im wohl ungewöhnlichsten Restaurant der Schweiz kommen nur heimische Produkte auf den Tisch. Biologisch hergestellt und aus nächster Umgebung, stammen diese meist aus dem eigenen, auf 1‘550 Metern Höhe angelegten, Garten. Küchenchef Benjamin Just zelebriert aus den schier unerschöpflichen Ingredienzien eine zauberhafte Terroir-Küche.)
  • Originellste Beiz des Jahres: «Lokal», Biel, 91 Falstaff-Punkte (Begründung: Mit dem «Vagabund» bietet das «Lokal» Streetfood vom Feinsten, das zum Entdecken kulinarischer Köstlichkeiten aus aller Welt lädt. Die Produkte stammen von lokalen Produzenten – auf den Teller kommt, was Saison hat.)
  • Beste Weinkarte des Jahres: «Gupf», Rehentobel, 94 Falstaff-Punkte (Begründung: Gastgeber und Küchenchef Walter Klose wartet mit traditioneller französischer Küche auf sehr hohem Niveau und einem Weinkeller auf, der seinesgleichen in der Schweiz sucht. Rund 30‘000 Flaschen lagern im unterirdischen Gewölbe und Reich von Kellermeister Hans Rhyner und Chefsommelier Stefan Schachner. Die Weinschatzkammer, der Grossflaschenkeller und die Weltrekordflasche von 480 Litern bringen so manchen Besucher zum Staunen.)
  • Vegi-Vegan-Restaurant des Jahres: «Kle», Zürich, 91 Falstaff-Punkte (Begründung: Es ist Zürichs Pilgerstätte Nummer eins, wenn es um fleischlose Küche geht. Gastgeberin Zizi Hattab lernte in den besten Restaurants der Welt und verfügt über einen riesigen Erfahrungsschatz, was ausgefallene Produkte und Techniken angeht. Im «Kle» geniesst man ein Menü auf Pflanzenbasis, wobei lokale Produkte als Leinwand und die Welt als Inspirationsquelle dienen.)
  • Der druckfrische Falstaff Restaurant- und Beizenguide 2021 navigiert durch den kulinarische Facettenreichtum des Landes und ist ein Must für jeden Gourmet. Er ist ab Freitag, dem 4. Dezember 2020, am Kiosk sowie im Falstaff-Shop für fünf Schweizer Franken erhältlich.

Die Bewertungen im Restaurant- und Beizenguide stammen von der Falstaff-Community, also von den Gästen selbst: Die Falstaff-Leser stimmten online für ihr Lieblingslokal ab und konnten gleichzeitig neue Betriebe nominieren. So konnte gewährleistet werden, dass es auch neue und kleinere Restaurants in den Guide schaffen

Guide

Falstaff veröffentlicht Weinbar- und Cocktailguide 2021

Falstaff, Guide

Die besten Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

DÜSSELDORF. Falstaff blickt im neuen Weinbar- und Cocktailbarguide 2021 bereits in die Zukunft, wenn der Tag wieder bei köstlichen Cocktails und hervorragenden Weinen ausklingen wird. Das praktische Kompendium des führenden Magazins für kulinarischen Lifestyle kehrt in bekannte Spots und entdeckenswerte Neueröffnungen ein und verrät, wo der After-Work-Drink am besten schmeckt. Im deutschen Barszene-Ranking sind mit Uwe Christiansen (Gastgeber des Jahres), Maria Gobatschova (Bartender des Jahres), Stephan Hinz (innovativster Bartender des Jahres) und dem Team des Kölner The Grid (Barteam des Jahres) die großen Gewinner in Hamburg, Berlin und Köln zuhause. Über 20.000 Votings gingen bis Ende August 2020 ein und bewerteten insgesamt 700 Cocktail- und 350 Weinbars im deutschsprachigen Raum, die zu einer abendlichen Entdeckungstour laden.

„Die deutsche Barszene präsentiert sich mit herausragenden Bars, die die Barkultur zelebrieren und mit ihren Kreationen für höchsten Genuss sorgen, in enormer Vielfalt. Der neue Falstaff Weinbar- und Cocktailbarguide 2021 macht jetzt schon Vorfreude auf die Zeit nach der Pandemie und listet Adressen, die Cocktailliebhaberinnen und -liebhaber vormerken sollten“, meint Herausgeber Wolfgang M. Rosam.

Die Tausendsassa der deutschen Barszene

hre Leidenschaft gilt dem perfekten Drink. Den bereitet Maria Gorbatschova mit präzisem Fachwissen über Zutaten und gekonntem Umgang mit dem Bar-Besteck im Berliner „Green Door“ zu. Auch, wenn sie es nicht auf Startender-Status oder Ruhm durch Cocktail-Wettbewerbe abgesehen hat, darf sich die Barikone zurecht über den Titel „Bartender des Jahres“ freuen. Besonders kreativ geht es im Kölner „Little Link“ hinter der Bar zu: Hier werden auf meisterliche Art Zutaten, Aromen und Speisen mit Drinks miteinander verbunden. So überrascht es wenig, dass Stephan Hinz im aktuellen Falstaff Barguide 2021 zum „innovativsten Bartender des Jahres“ gekürt wurde. Auch der dritte im Bunde ist kein Unbekannter: Uwe Christiansen ist ein wahrer Tausendsassa, der es nicht nur seinen Gästen im Hamburger „Christiansen’s“ bekömmlich gemütlich macht. Der Gastgeber des Jahres schult Barpersonal bis in den letzten Winkel der Erde und lehrt Gastfreundschaft auf höchstem Niveau. Dass bereits das Shaken von Drinks purer Genuss sein kann, beweist das „Barteam des Jahres“ im Kölner „The Grid“. Marian KrauseRoman Parisis und Laura-Marie Zöllter zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie perfekte Teamarbeit aussieht, die Wohlfühlatmosphäre schafft.

Negroni, der 2019 seinen 100. Geburtstag feierte, wird von der Expertenjury als Cocktail des Jahres gekürt. Als Spirituose des Jahres feiert Falstaff Wermut, der lange ein Schicksal als „Cocktail-Diener“ fristete. Die neue Liebe zum Wermut hat eine eindrucksvolle Highball-Kultur entstehen lassen. Obwohl seine Legende entlarvt wurde, küren die Experten Seelbach zum Champagner-Cocktail des Jahres. Die Verbindung des Champagners mit würzig-süßem Bourbon sorgt für Perfektion und Frische, die über historische Zweifel erhaben sind.

Die besten Cocktailbars in Deutschland

  • Bartender des Jahres: Maria Gorbatschova, Green Door, Berlin
  • Gastgeber des Jahres: Uwe Christiansen, Christiansen’s, Hamburg
  • Innovativster Bartender des Jahres: Stephan Hinz, Little Link, Köln
  • Barteam des Jahres: The Grid, Köln
  • American Bar: Jigger & Spoon, Stuttgart
    (Begründung: Ein heimeliges Juwel, das sich in einem stillgelegten Banktresor befindet.)
  • Hotelbar: Capella Bar im Breidenbacher Hof, Düsseldorf
    (Begründung: Mit Pianoklang und Gesang lässt sich hier der Alltag nicht nur auf schmackhafte, sondern auch ästhetische Art vergessen.)
  • Restaurantbar: Blumen, Frankfurt
    (Begründung: Ein Fixstern am kulinarischen Himmel Frankfurts. Köstliche Drinks bereichern jedes Menü.)
  • Barjuwel: Rorschach-Bar, Leipzig
    (Begründung: Das herrlich unprätentiöse, herzliche Barteam kredenzt außergewöhnliche Drinks. Wer genau hinsieht, wird möglicherweise eines Stückchens Lavendelkäse oder einiger Tropfen Trüffelöl im Drink fündig.)
  • Neueröffnung: Puzzle Bar, Hamburg
    (Begründung: Hot Dogs auf Sterneniveau und ein großartiger Blick aus dem 15. Stock treffen in der Bar von Sternekoch Kevin Fehling auf eine Top-Auswahl an außergewöhnlichen Drinks.)

Die besten Weinbars in Deutschland

  • Klassische Weinbar: Emma 2, Essen
    (Begründung: Eine wahrhafte Kulinkarikreise. Man muss nur weniger laufen als bei einer Weintour durch die Provence.)
  • Weinbar in einer Vinothek: Weinladen St. Pauli, Hamburg
    (Begründung: Ein unprätentiöses Konzept, das alles vereint, was das Herz des Wein trinkenden Menschen höherschlagen lässt.)
  • Weinrestaurant und -bistro: Bar Freundschaft, Berlin
    (Begründung: Wer sich inmitten der Mitte-Peripherie einen Funken wohlschmeckende Wärme einfangen will, ist hier genau richtig.)
  • Neueröffnung: Sitt, Stuttgart
    (Begründung: Ein Ort, an dem jeder Gast zu seinem eigenen Tasting Guide berufen wird. Eine Innovation, die ihre dankbare Anhängerschaft finden wird.)
  • Sonderpreis Special Selection: Kubaschewski, München
    (Begründung: Dem Leben in all seinen ästhetischen Facetten frönen ist das Credo des Münchner Kleinods.)

Die Gesamtsieger im deutschsprachigen Raum

  • Barfrau des Jahres: Isabelle Lombardo, Lvdwig, Wien, Österreich
    (Begründung: Entspannt-heitere Mixologie mit kreativem, augenzwinkerndem Stil.)
  • Sonderpreis Barkultur: Max Riedel, Tirol, Österreich
    (Begründung: Die neue Serie „Drink Specific“ umfasst sechs neu entwickelte Bargläser wie das Martini-Cocktailglas oder das Sour-Glas. Sie bringen den Geschmack raffinierter Cocktails optimal zur Geltung.)
  • Botschafter: Albert Trummer, New York City, USA
    (Begründung: Der gebürtige Steirer wird für sein Schaffen auf zwei Kontinenten geehrt. Mit seiner New Yorker „Apotheke“ schuf er eine der ersten Konzept-Bars im Big Apple.)

Restaurant-Guide

Falstaff stellt Heurigen-Guide vor

Falstaff, Guide, Österreich

Die besten Heurigen und Buschenschanken Österreichs

Falstaff Heurigen GuideFalstaff Heurigen Guide

WIEN. Heurigenkultur und Weingenuss erfreuen sich in Österreich ungebrochener Beliebtheit. Das belegen auch die mehr als 25.000 Votings zu gut 1500 Heurigen und Buschenschanken, die die FALSTAFF-Redaktion heuer erhalten hat – bewertet wurden die Kategorien Essen, Wein, Ambiente und Service. Den Beschreibungen und Bewertungen der besten 470 Betriebe liegt also ein demokratischer Prozess zugrunde und nicht bloß eine Bewertung von einzelnen Kritikern. Eine Listung der rund 1.100 besten Heurigen und Buschenschanken ist auf der Falstaff-Website www.falstaff.at und in der FALSTAFF Heurigen-App zu finden. Der Falstaff Heurigenguide 2020 mit allen Bewertungen erscheint online auf falstaff.com/heurigenguide2020.

Sieger-Quartett

Neben Wiens Platzhirsch aus Stammersdorf, dem Heurigen Wieninger, und dem ebenfalls als Titelverteidiger im Guide agierenden Josef Lentsch mit seiner Podersdorfer Weinstuben im Burgenland, gibt es auch zwei neue Bundesland-Sieger. Der Winzerhof Dockner in Höbenbach in NÖ erhielt mit 96 Punkten die gleiche Traum-Benotung wie Schweinsbraten- und Magnum-Meister Bernd Pulker. Auch in der Steiermark steht mit dem Stupperhof ein neuer Name an der Spitze. Doch damit nicht genug, die Steiermark kann mit Tamara Kögl auch die Heurigenwirtin des Jahres zu stellen. Über die Auszeichnungen in den Kategorien »beste Küche« und »bester Wein« dürfen sich 2020 der Heurige Musser in Niederösterreich, sowie der Heurige Wieninger aus Wien freuen.

Aufwind für Heurigenbetriebe

Eine weitere, sehr erfreuliche Erkenntnis: Es gibt kein Heurigen-Sterben! Ganz im Gegenteil: Viele Familien in Niederösterreich, Wien, dem Burgenland und der Steiermark entschließen sich vielmehr dazu, historische Gebäude mit neuem Leben und den kulinarischen Bezugsrahmen »Heurigen« mit neuen Gerichten zu füllen. Der »Falstaff-Newcomer 2020«, das Heurigen-Projekt »The Quarter« von Paradewinzer Erich Scheiblhofer in Andau im Seewinkel, signalisiert diesen Anspruch schon im Namen und serviert ein »Best of« Seewinkler Top-Produzenten wie Hautzinger, Stekovics oder Karlo.

Die FALSTAFF Heurigen-App ist mit den neuen Inhalten upgedatet und bietet wie bisher einen raschen Überblick über rund 1400 Heurigen und Buschenschanken. In Zeiten wie diesen, wo der Heimaturlaub großgeschrieben wird, ist die App-Funktion »In meiner Nähe und jetzt geöffnet« natürlich für Urlauber und Ausflügler besonders praktisch, denn nur jene Betriebe, die auch tatsächlich »ausg‘steckt« haben, werden angezeigt – wahlweise in einer Liste oder gleich auf einer interaktiven Karte.

Die Top-Betriebe

1. Pulker’s Heuriger: 96 Falstaff-Punkte, 3602 Rührsdorf (NÖ)

1. Winzerhof Familie Dockner: 96 Falstaff-Punkte, 3508 Höbenbach (NÖ)

2. Polz Buschenschank, 95 Falstaff-Punkte, 8472 Strass (ST)

2. Heuriger Wieninger: 95 Falstaff-Punkte, 1210 Wien (W)

2. Weinbeisserei Hager, 95 Falstaff-Punkte, 3562 Mollands (NÖ)

2. Domaines Kilger Stupperhof: 95 Falstaff-Punkte, 8442 Kitzeck (ST)

2. Artner - Heuriger im alten Bauernhof: 95 Falstaff-Punkte, 2465 Höflein (NÖ)

2. Heuriger Edlmoser, 95 Falstaff-Punkte, 1230 Wien (W)

2. Weingut Krispel – Gutsheuriger, 95 Falstaff-Punkte, 8345 Straden (ST)

3. Weingut Jäger, 94 Falstaff-Punkte, 3610 Weißenkirchen (NÖ)

3. Helmut Krenek am Weingut Göbel, 94 Falstaff-Punkte, 1210 Wien (W)

3. Buschenschank Wieninger am Nussberg, 94 Falstaff-Punkte, 1190 Wien (W)

3. Weingut Wachter Wiesler, 94 Falstaff-Punkte, 7474 Deutsch Schützen (B)

3. Podersdorfer Weinstube, 94 Falstaff-Punkte, 7141 Podersdorf am See (B)

Aus den Besten der Besten wurden von der FALSTAFF Redaktion folgende Sieger in den verschiedenen Kategorien gekürt:

  • Heurigenwirtin des Jahres: Tamara Kögl, Weingut Kögl, Steiermark
  • Beste Küche: Heuriger Musser, Niederösterreich
  • Bester Wein: Heuriger Wieninger, Wien
  • Schönste Aussicht: Weingut Repolusk, Steiermark & Weingut Wailand, Wien
  • Schönstes Ambiente: Heuriger Artner, Niederösterreich
  • Klassisch/Urig: Heuriger Kroiss, Wien
  • Neueröffnung des Jahres: The Quarter, Scheiblhofer, Burgenland

Die Bundeslandsieger

  • Wien: Heuriger Wieninger, 95 Falstaff-Punkte
  • Heuriger Edlmoser, 95 Falstaff-Punkte
  • Niederösterreich: Pulker’s Heuriger, 96 Falstaff- Punkte
  • Winzerhof Familie Dockner, 96 Falstaff-Punkte
  • Burgenland: Wachter- Wiesler, 94 Falstaff-Punkte
  • Podersdorfer Weinstube, 94 Falstaff-Punkte
  • Steiermark: Polz Buschenschank, 95 Falstaff-Punkte
  • Domaines Kilger Stupperhof, 95 Falstaff-Punkte
  • Weingut Krispel, 95 Falstaff-Punkte

Frühere Ausgaben der Falstaff Guides

Österreich

Trio bekommt Höchstnoten im Falstaff

Guide, Österreich

Steirereck verliert alleinige Führungsposition, Obauer und Landhaus Bacher schließen auf

Falstaff 2020Falstaff 2020
Falstaff 2020

WIEN. Mit über 250.000 Bewertungen von 19.000 Mitgliedern des Falstaff Gourmetclubs wurde der Falstaff Restaurantguide 2020 zusammengestellt. Das Steirereck hat dabei seine alleinige Führungsposition verloren und teilt sich den Österreich-Sieg nun mit den Obauer-Brüdern und dem »Landhaus Bacher«. Alle drei kommen auf 99 Punkte und bilden die qualitative Spitze der 3.000 Restaurants, die im neuen Guide beschrieben und bewertet wurden.

Bei der Präsentation der 13. Auflage des Falstaff Restaurantguides gab es einige handfeste Überraschungen. Für die Neueröffnung des Jahres wurde der Israeli Eyal Shani für sein Restaurant »Seven North« ausgezeichnet. Über den begehrten Titel »Gastronom des Jahres« darf sich Florian Weitzer freuen, der nicht nur mit seinen Hotels für verlässliche Qualität mit Innovationskraft sorgt, sondern auch mit seinem Restaurant »Meissl und Schadn«, das neben dem Standort in Wien bald auch in der Salzburger Getreidegasse aufsperrt. Bestes Wiener Beisl ist »Schreiners Gastwirtschaft« und den Premieren-Preis für den »Grätzl-Pionier des Jahres« sichert sich Heidi Ratzinger (vormals Neuländtner) mit der »Wirtschaft am Markt« in Wien Meidling.

Für das beste Service des Jahres wurde Joachim Kroboth vom »Guesthouse Vienna« ausgezeichnet. Die begehrte Trophäe für das Lebenswerk wurde an Josef Zauner von der Konditorei Zauner in Bad Ischl überreicht. Erwin Schwarz vom Gasthaus Schwarz in Nöhagen im Waldviertel freute sich über den Titel »Bestes Landgasthaus des Jahres«. Der Titel »Sommelier des Jahres« geht heuer an zwei Avantgardisten der Weinszene, an Markus Gould und Robert Brandhofer vom Heunisch & Erben. Auch der beste internationale Botschafter ist anerkannter Sommelier und Gastronom: Gerhard Retter sorgt seit vielen Jahren mit Restaurants wie der Fischerklause am Lütjensee oder dem Cordo in Berlin für hochwertige und erfrischende Kulinarik mit österreichischen Wurzeln. Der Preis für »Nachhaltigkeit & Innovation curated by Vöslauer« geht dieses Jahr an die Familie Rachinger mit ihrem Mühltalhof in Oberösterreich. Der erstmals vergebene Award für die »Foodies of the Year« geht an Dr. Bärbel & Dr. Oliver Reistenhofer und wird mit ihrer Leidenschaft und Expertise für Spitzengastronomie begründet.

Generell hat die Qualität der Top-Restaurants im Land weiter zugenommen. Die durchschnittliche Bewertung ist hoch wie noch nie. FALSTAFF-Herausgeber Wolfgang Rosam kommentiert die Ex-aequo-Wertung von Steirereck, Obauers und Landhaus Bacher folgendermaßen:

»Auch wenn das ›Steirereck‹ einen Punkt wegen der Weinkarte verloren hat, wird im Stadtpark auf unglaublich hohem Niveau gekocht. Die Brüder Obauer und Thomas Dorfer vom ›Landhaus Bacher‹ sind wegen ihrer unglaublichen Konstanz und Qualität aber würdige Ex aequo-Sieger in Österreich« so FALSTAFF-Herausgeber Wolfgang Rosam.

 »Die Parameter, nach denen Qualität bewertet wird, haben sich in den letzten Jahren sehr gewandelt: Nachhaltigkeit und Innovation sind dabei enorm wichtig geworden. Mit dem Vöslauer Falstaff Award für Nachhaltigkeit & Innovation wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Gastronom ausgezeichnet, für den Nachhaltigkeit wirklich normal ist und der sein innovatives Konzept konsequent und kompromisslos umsetzt. Wir gratulieren Philipp und Helmut Rachinger« so Birgit Aichinger, Geschäftsführerin Vöslauer Mineralwasser.

Die Höchstbewertungen

1. Steirereck: 99 Falstaff- Punkte  

1. Landhaus Bacher: 99 Falstaff- Punkte

1. Obauer: 99 Falstaff- Punkte

2. Amador: 98 Falstaff- Punkte

2. Mraz & Sohn: 98 Falstaff- Punkte

2. Rote Wand Chef’s Table im Schualhus: 98 Falstaff- Punkte

2. Saag: 98 Falstaff- Punkte

3. Döllerer: 98 Falstaff- Punkte

3. Ikarus Hangar-7:98 Falstaff- Punkte

3. Paznauner Stube Trofana Royal: 98 Falstaff- Punkte

Alle genannten Betriebe sind mit vier Gabeln ausgezeichnet. Die Reihung ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl. Bei Gleichstand entscheidet noch zusätzlich die Küchenwertung. 

Die Bundesland-Sieger

  • Wien: Steirereck: 99 Falstaff- Punkte
  • Niederösterreich: Landhaus Bacher: 99 Falstaff- Punkte
  • Burgenland: Gut Purbach: 95 Falstaff- Punkte
  • Oberösterreich: Bootshaus Restaurant: 96 Falstaff- Punkte
  • Steiermark: Die Weinbank – Restaurant: 97 Falstaff- Punkte
  • Kärnten: Seerestaurant Saag: 98 Falstaff- Punkte
  • Salzburg: Obauer: 99 Falstaff- Punkte
  • Tirol: Paznauner Stube: 98 Falstaff- Punkte
  • Vorarlberg: Rote Wand Chef’s Table im Schualhus: 98 Falstaff- Punkte 

Die Sonderpreise

  • Lebenswerk: Josef Zauner (Konditorei Zauner, Bad Ischl)
  • Eröffnung des Jahres: Seven North (Wien)
  • Gastronom des Jahres: Florian Weitzer (div. Hotels & Restaurants)
  • Bester internationaler Botschafter: Gerhard Retter (Cordo Berlin)  
  • Bester Service des Jahres: Joachim Kroboth (The Guesthouse Vienna)
  • Bestes Wiener Beisl: Schreiners Gastwirtschaft
  • Sommelier des Jahres: Markus Gould und Robert Brandhofer (Heunisch & Erben, Wien)
  • Nachhaltigkeit & Innovation curated by Vöslauer: Mühltalhof (Neufelden, OÖ) 
  • Grätzl Pionierin des Jahres: Heidi Ratzinger (Wirtschaft am Markt, Wien)
  • Bestes Landgasthaus: Gasthaus Schwarz (Nöhagen, NÖ)
  • Foodies of the Year: Dr. Bärbel & Dr. Oliver Reistenhofer

 Die besten Neueinsteiger

1. Weyerhof (Salzburg): 91 Falstaff- Punkte

2. Rudolfshöhe (Salzburg): 91 Falstaff- Punkte

3. Saziani G’wölb (Steiermark): 89 Falstaff- Punkte

3. Fortino (Oberösterreich): 89 Falstaff- Punkte

4. Beef Club (Tirol): 89 Falstaff- Punkte

5. Fritz & Friedrich (Salzburg): 88 Falstaff- Punkte

5. Mayer & Freunde (Wien): 88 Falstaff- Punkte

5. Wirtschaft am Markt (Wien): 88 Falstaff- Punkte

6. Herzig (Wien): 88 Falstaff- Punkte

6. Tiroler Wirtshaus (Tirol): 88 Falstaff- Punkte

Auszeichnung

Falstaff wählt Désirée Steinheuer zur Sommelière des Jahres

Rheinland-Pfalz

Caroline Diel ist Winzerin des Jahres, Paul Fürst fürs Lebenswerk ausgezeichnet

Désirée SteinheuerDésirée Steinheuer
Sommelière des Jahres: Désirée Steinheuer
Alle Preisträger der Falstaff Wine TrophyAlle Preisträger der Falstaff Wine Trophy
Alle Preisträger der Falstaff Wine Trophy

ESSEN. Im Rahmen einer strahlenden Gala auf Schloss Hugenpoet hat Falstaff Deutschland seine Preise für Persönlichkeiten des deutschen Weins verliehen. Sommelière des Jahres ist Désirée Steinheuer. Die Tochter von Gabriele und Hans Stefan Steinheuer, deren Alte Post in Heppingen an der Ahr eine kulinarische Institution ist. Als Restaurantleiterin und Sommelière schickt sich Désirée Steinheuer nun an, die Familientradition fortzuschreiben. Für sein Lebenswerk wurde der Winzer Paul Fürst geehrt, Caroline Diel ist Winzerin des Jahres.

Wie in den Vorjahren hatte eine hochkarätige Jury in geheimer, notariell beaufsichtigter Wahl über den oder die Sommelier/Sommelière, den oder die Newcomer/in und den oder die Winzer/in des Jahres abgestimmt. Doch auch die Falstaff-Leser hatten das Wort: Sie wählten den 2017er Spätburgunder trocken aus der Shelter Winery in Kenzingen (Baden) zum »Lieblingswein« des Jahres.

Als Newcomer des Jahres wurde mit Maximilian Kusterer aus Esslingen zum zweiten Mal in Folge ein junges Talent aus Württemberg ausgezeichnet. Der Titel »Winzerin des Jahres« ging an die Nahe: Ins Schlossgut Diel zu Caroline Diel, die das elterliche Weingut in den letzten Jahren mehr und mehr geprägt und inzwischen ganz übernommen hat. Mit ihren mineralisch fokussierten Rieslingen, aber auch mit finessenreich interpretierten Burgundersorten und mit delikatem Sekt beeindruckt Diel nicht nur als Stilistin, sondern auch als Allrounderin. Die WeinTrophy fürs Lebenswerk ging an Paul Fürst aus Bürgstadt in Churfranken. Fürst übernahm den elterlichen Betrieb bereits Mitte der siebziger Jahre, spätestens zehn Jahre später gehörten seine Spätburgunder bereits zu den besten Deutschlands. Während der drei Jahrzehnte, die das deutsche Weinwunder inzwischen andauert, war Fürst stets ein Motor der Entwicklung. Dies nicht nur mit herausragenden Weinen, sondern auch als VDP-Vorstandsmitglied und, weit über den VDP hinaus, mit großer Kollegialität.

Guide

Jörg Müllers Restaurant als bestes Gasthaus ausgezeichnet

Falstaff, Guide

Falstaff veröffentlicht Guide mit den 500 besten Gasthäusern

WESTERLAND. Das Restaurant JM von Jörg Müller ist laut Falstaff das beste Gasthaus Deutschlands. Insgesamt wurden für den Gasthausguide 500 Gasthäuser bewertet.

Das Genussmagazin Falstaff hat die neue Ausgabe des Falstaff Gasthausguides auf den Markt gebracht, der dieses Jahr zum siebten Mal erscheint. Im Falstaff Gasthausguide 2020 finden sich auf 216 Seiten die 500 besten Gasthäuser Deutschlands, von Gästen bewertet. Sie vergaben ihre Punkte über ein Online-Voting in den Kategorien Essen, Service, Getränke und Ambiente. Darüber hinaus konnten sie Lob und Kritik äußern sowie Betriebe vorschlagen.

95 Punkte oder drei Falstaff-Gabeln können die Gasthäuser maximal erreichen. Nah an dieser absoluten Top-Wertung ist der diesjährige alleinige Spitzenreiter mit insgesamt 93 Punkten: das Restaurant JM von Spitzenkoch Jörg Müller in Westerland auf Sylt. Die Weinkarte mit einer beeindruckenden Jahrgangstiefe und großer Abwechslung erhielt dabei die Höchstwertung von 20 Punkten.

Nur knapp hinter dem JM mit 91 Punkten folgen deutschlandweit acht Top-Gasthäuser: Das Essigbrätlein (Nürnberg), Merkles Restaurant (Endingen), Rebers Pflug (Schwäbisch Hall), Phoenix (Düsseldorf), Steinheuers Poststuben (Bad Neuenahr-Ahrweiler), Haus Stemberg (Velbert), Elements (Dresden), bean&beluga (Dresden). 20 Betriebe erreichten 90 Punkte und qualifizierten sich damit ebenfalls für die Wertung von drei Gabeln. Insgesamt erreichten also 30 Gasthäuser 90 Punkte und mehr – das ist ein neuer Rekord.

Erneut zeigt sich, dass der Süden Deutschlands weit vorn liegt, was die Gasthauskultur angeht: Bayern ist mit 115 Betrieben am stärksten vertreten, danach folgt Baden-Württemberg mit 71 Gasthäusern. Rang drei belegt Rheinland-Pfalz, das auf 69 Gasthäuser kommt.

Österreich

Steirereck bekommt Höchstnote des Falstaff

Guide, Falstaff, Österreich

Falstaff Restaurantguide 2019: Neue Sieger, alte Favoriten und spannende Neueinsteiger

WIEN. Neuer Teilnehmerrekord im neuen Guide des Falstaff, der 2019 kontinuierliche Exzellenz, spannende Newcomer und erstmals auch eine besonders nachhaltige Arbeitsweise auszeichnet: Das Steirereck setzt mit 100 Punkten und der Titelverteidigung seit 2007 die Erfolgsgeschichte beeindruckend souverän fort und führt in diesem Jahr überdies die Liste der besten Weinkarten Österreichs an. Fabian Günzels Aend ist die Eröffnung des Jahres, Joji Hattori und Willi Klinger werden als Gastronom bzw. internationaler Botschafter des Jahres prämiert und Balthasar Hauser erhält für den legendären Stanglwirt die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Zum ersten Mal wurde auch der Vöslauer Award für Nachhaltigkeit & Innovation vergeben. Den ersten »grünen Preis« sicherte sich das authentische Floh in Langenlebarn in Niederösterreich.

Mehr als 255.000 Votings von rund 18.800 Gästen hat die FALSTAFF-Redaktion für den neuen Restaurantguide erhalten, bewertet wurden die Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente. Bewährte Nummer eins ist auch in diesem Jahr wieder das Steirereck. Das Haus im Wiener Stadtpark wurde von den FALSTAFF-Testern erneut am höchsten bewertet. Ergebnis: Schon wieder 100 Punkte für Patron und Küchenchef Heinz Reitbauer und damit die Maximalwertung. Beeindruckend souverän verteidigt das Monument der Kontinuität mit moderner Haute Cuisine und österreichischer Kochtradition durchgehend seit 2007 seinen Titel als bestes Restaurant Österreichs und setzt 2019 mit der „besten Weinkarte“ sogar noch einen drauf.

In der Gesamtwertung knapp dahinter liegen Döllerer in Golling, Landhaus Bacher in Mautern, die Brüder Obauer in Werfen, Silvio Nickol in Wien und Simon Taxacher in Kirchberg mit 99 Punkten auf Platz zwei. Mit 98 Punkten folgen Mraz & Sohn in Wien, Rote Wand Chef’s Table im Schualhus in Lech sowie das Saag am Wörthersee auf Platz drei.

Generell hat die Zahl der Top-Restaurants im Land deutlich zugenommen. Während im Vorjahr 29 Betriebe vier Gabeln – und damit die höchste Auszeichnung – erhielten, sind es in diesem Jahr bereits satte 36. „Die Qualität der österreichischen Gastronomie hat in den vergangenen Jahren insgesamt spürbar zugelegt und die heimische Restaurantszene ist heute so bunt wie noch nie. Egal, ob im Luxusrestaurant, Gasthaus, Weinbistro oder Ethno-Lokal, immer mehr junge und hoch motivierte Köche, die oft im Ausland gelernt haben, verblüffen heute in den Küchen mit zum Teil kühnen Kreationen. Daneben haben wir aber gleichzeitig auch erfahrene Herdvirtuosen, die seit gefühlten Ewigkeiten unbeirrbar ihren Weg gehen und konstant höchste Qualität liefern. Was für eine genussvolle Mischung!“, so FALSTAFF-Herausgeber Wolfgang Rosam.

Die Sonderpreise

Mit dem Vöslauer Award für Nachhaltigkeit & Innovation wird 2019 erstmals ein Sonderpreis einem Thema gewidmet, das wesentlich mehr als ein Trend oder eine Modeerscheinung ist. Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur Konsequenz und Authentizität in der gewählten Arbeitsweise, sondern vor allem auch Innovation – denn oft sind die nachhaltigsten Betriebe die innovativsten. Einen dieser Betriebe führt der erste Preisträger Josef Floh mit seinem „Floh“ in Langenlebarn in Niederösterreich. „Radius 66“ heißt das Konzept seiner Gastwirtschaft und es steht für die enge Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten, wodurch Zutaten aus einem Umkreis von 66 Kilometern bezogen werden. Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst kommen ebenso aus der Region wie die Einrichtung der Gaststube – und der Erfolg gibt ihm Recht.
„Die Parameter, nach denen Qualität bewertet wird, haben sich in den letzten Jahren sehr gewandelt: Nachhaltigkeit und Innovation sind dabei enorm wichtig geworden. Mit dem Vöslauer Falstaff Award für Nachhaltigkeit & Innovation wird in diesem Jahr erstmals ein Gastronom ausgezeichnet, für den nachhaltig wirklich normal ist und der sein innovatives Konzept konsequent und kompromisslos umsetzt. Wir gratulieren Josef Floh“, so Birgit Aichinger, Geschäftsführerin Vöslauer Mineralwasser.

Für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde Balthasar Hauser, der Betreiber des legendären „Stanglwirt“ in Kitzbühel. Mit nur 17 Jahren übernahm er den Betrieb seiner Mutter, damals ein einfaches Gasthaus mit ein paar Zimmern und einer Landwirtschaft. Hauser wurde erst Bauer, mangelnde Begeisterung der ersten Gäste und fehlendes Geld für Expansion zwangen ihn schließlich zu neuen Ideen. Heute ist er der bekannteste Wirt Tirols und führt mit dem Stanglwirt seit über 50 Jahren das von Prominenten so geschätzte Biowellnesshotel mit einem Restaurant, in dem die Kühe die Gäste beim Essen beobachten, begrünten Dächern, Lipizzanern und Schafen.

Mit seinem „Lebenswerk“ zwar noch in den Kinderschuhen, aber nicht minder innovationsfreudig ist Fabian Günzel, der 2018 nach Stationen in großen Häusern wie dem „La Vie“ in Osnabrück, Silvio Nickols Restaurant im Palais Coburg und dem „Loft“ sein „Aend“ eröffnet hat und damit die „Eröffnung des Jahres“ für sich entscheidet. Minimalistische Architektur und Inneneinrichtung treffen hier auf einen ebenso reduzierten Kochstil. Keine Schäumchen, Saucenpunkte oder sonstiger technischer „Schnick-Schnack“ lenken von den perfekten Produkten ab. Die Gerichte bestehen aus nur zwei Hauptkomponenten und das „Aend-Ergebnis“ stimmt stets.

Die gastronomische Kultur Österreichs wird nicht nur innerhalb der Landesgrenzen hochgehalten, sie wird – dank zahlreicher Botschafter – auch erfolgreich nach außen getragen. FALSTAFF holt in diesem Jahr einen Österreicher vor den Vorhang, der sich im internationalen Weinbusiness einen Namen gemacht hat, wie kaum ein anderer seiner Landsleute. Willi Klinger hat als Geschäftsführer der ÖWM (Österreich Weinmarketing) dem heimischen Wein weltweit zu hohem Ansehen verholfen und wird dafür von FALSTAFF als bester internationaler Botschafter ausgezeichnet.

Zum Gastronomen des Jahres wurde diesmal Joji Hattori – ein im doppelten Sinn unwahrscheinlicher Glücksfall für die Wiener Gastronomie – gekürt. Bereits mit sieben Jahren als Geigenwunderkind gefeiert, wurde er schließlich international erfolgreicher Dirigent und ist bis heute mehr auf den Bühnen denn in den Küchen der Welt zu Hause. Warum er trotzdem unter die Wirte gegangen ist und mit dem „Shiki“ in Wien ein zeitgenössisches japanisches Restaurant von internationalem Format eröffnet hat beantwortet er ganz bescheiden: Er esse einfach für sein Leben gern.

Für das beste Service des Jahres wurde die „lebende Kellner-Legende“ Herbert Schmid ausgezeichnet. Der einstige Käse-Sommelier des „alten“ Steirerecks im dritten Bezirk leitet heute die Weinbar im Merkur-Flagshipstore Hoher Markt. Den Preis für das beste Wiener Beisl erhielt diesmal das Gasthausjuwel „Pichlmaiers zum Herkner“ im Wien-Hernals und Wolfgang Kneidinger wurde für seine Performance im Palais Coburg als Sommelier des Jahres ausgezeichnet.
WO GIBT ES DEN GUIDE?

Ab sofort ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel und online unter www.falstaff.at/guides zum Preis von € 9,90 erhältlich. Alle Bewertungen sind auch in der kostenlosen Falstaff Restaurantguide-App nachzulesen.

Die Ergebnisse im Überblick

Die Höchstwertungen national

1. Steirereck: 100   
2. Döllerer: 99
2. Landhaus Bacher: 99   
2. Obauer: 99   
2. Silvio Nickol: 99   
2. Simon Taxacher: 99   
3. Mraz & Sohn: 98   
3. Rote Wand Chef’s Table im Schualhus: 98
3. Saag: 98
4. Ikarus Hangar-7: 98
4. Paznauner Stube Trofana Royal: 98
5. Die Weinbank – Restaurant: 97
5. Stüva: 97
5. T.O.M. Pfarrhof: 97
6. Griggeler Stuba: 97
7. Amador: 96
7. Bootshaus Restaurant: 96
7. Senns Restaurant: 96
8. Almhof Schneider: 96
8. Tannenhof: 96
9. Gut Purbach: 95
9. Konstantin Filippou: 95
9. Le Ciel by Toni Mörwald:95
9. Mühltalhof: 95
10. Alexander: 95
10. Aurelio’s: 95
10. Das Maier: 95

Alle genannten Betriebe sind mit vier Gabeln ausgezeichnet. Die Reihung ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl. Bei Gleichstand entscheidet noch zusätzlich die Küchenwertung.

Die Bundesland-Sieger

  • Wien: Steirereck
  • Niederösterreich: Landhaus Bacher
  • Burgenland: Gut Purbach
  • Oberösterreich: Bootshaus
  • Steiermark: T.O.M. Pfarrhof und Restaurant Weinbank (ex aequo)
  • Kärnten: Seerestaurant Saag
  • Salzburg: Döllerer und Obauer
  • Tirol: Simon Taxacher
  • Vorarlberg: Rote Wand Chef’s Table im Schualhus

Die Sonderpreise

  • Lebenswerk: Balthasar Hauser (Stanglwirt, Tirol)
  • Eröffnung des Jahres: Aend (Wien)
  • Gastronom des Jahres: Joji Hattori (Shiki, Wien)
  • Bester internationaler Botschafter: Willi Klinger
  • Bester Service des Jahres: Herbert Schmid (Merkur Hoher Markt, Wien)
  • Bestes Wiener Beisl: Pichlmaiers zum Herkner
  • Sommelier des Jahres: Wolfgang Kneidinger (Palais Coburg, Wien)
  • NEU: Vöslauer Award für Nachhaltigkeit & Innovation: Floh (Langenlebarn, NÖ)

Die besten Neueinsteiger

1. Aend (Wien): 94
2. The Glass Garden (Salzburg): 93
3. Sportalm (Tirol): 90
4. Rosengarten Bistro (Tirol): 90
5. Pastamara (Wien): 90
6. Hirschen Chef’s Table (Vorarlberg): 89
7. Apron (Wien): 88
7. Fernruf 7 (Oberösterreich): 88
7. Materia (Wien):88
8. Bruder (Wien): 88

Falstaff Restaurantguide 2018:

Eckart Witzigmann wird als kulinarischer Botschafter ausgezeichnet

Sonderauszeichnungen für die Familie Kolarik vom Schweizerhaus, Peter Friese vom Schwarzen Kameel und das Serviceteam aus dem Restaurant Eckel

Die diesjährigen BundeslandsiegerDie diesjährigen Bundeslandsieger
Die diesjährigen Bundeslandsieger im Falstaff 2018

WIEN. Mehr als 250.000 Votings von etwa 18.000 Gästen hat die Falstaff-Redaktion für den neuen Guide erhalten, bewertet wurden die Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente. Souveräne Nummer eins ist auch in diesem Jahr wieder das Steirereck. Das Haus im Wiener Stadtpark wurde von den Falstaff-Testern erneut am höchsten bewertet. Ergebnis: 100 Punkte für Patron und Küchenchef Heinz Reitbauer und damit die Maximalwertung. Was auf den ersten Blick sehr vertraut und somit unspektakulär erscheint, ist ein Teil des Phänomens: die Kontinuität der Superlative. Es ist schon schwer genug, sich gegen alle anderen zu behaupten, um ein­ oder sogar zweimal zum Sieger gekürt zu werden. Doch immer wieder aufs Neue und ohne Unterbrechung gegen eine starke Konkurrenz zu gewinnen, das ist eine einzigartige Glanzleistung. 

In der Gesamtwertung liegen das Landhaus Bacher in Mautern, die Brüder Obauer in Werfen und die Griggeler Stuba in Lech bei 99 Punkten. Knapp dahinter folgen Simon Taxacher in Kirchberg, die Paznauner Stube in Ischgl, das Ikarus Hangar-7 in Salzburg, Döllerer in Golling, das Saag am Wörthersee, sowie Mraz & Sohn und Silvio Nickol in Wien mit 98 Punkten. 

Die Sonderpreise 

Die gastronomische Kultur Österreichs wird nicht nur innerhalb der Landesgrenzen hoch gehalten, sie wird auch erfolgreich nach außen getragen. Einer der erfolgreichsten Trommler in diesem Zusammenhang ist Eckhard Witzigmann, der dafür von Falstaff als bester internationaler Botschafter ausgezeichnet wurde. Den »Jahrhundertkoch« muss man nicht näher vorstellen, das von ihm betreute Restaurant Ikarus wurde heuer mit 98 Punkten und vier Gabeln ausgezeichnet. 

Die Familie Kolarik, die Betreiber des Schweizerhauses wurde für ihr Lebenswerkausgezeichnet. Das Schweizerhaus, der Legende nach um 1766 gegründet, ist eine gastronomische Institution, eine Welt aus Bier und Stelzen. Nirgendwo anders im Land wird so viel Bier getrunken. »Wir fragen nicht, ob jemand ein Bier will, wir haben schon eines mit«, sagt Familienoberhaupt Karl Kolarik, dessen Lokal stets zu den meist-bewerteten des Restaurantguides zählt. 

Zum Gastronomen des Jahres wurde diesmal Peter Friese gekürt, der Wirt einer weiteren Wiener Institution: Zum Schwarzen Kameel. Im 400 Jahre alten Restaurant verkehren alle – Bankdirektoren wie Straßenkehrer. "Sie müssen alle nebeneinanderstehen können", sagt Friese, der, wenn seine Mitarbeiter ihn abends anrufen und fragen, ob er die Umsätze wissen wolle, meist gelassen antwortet: "Nein, will ich nicht wissen. Aber wie war die Stimmung?".  

Für das beste Service des Jahres wurde die schwarze Brigade des Restaurant Eckel in Wien Döbling ausgezeichnet: Gerhard und Markus Föderler sowie Leopold Ebner. Den Preis für das beste Wiener Beisl erhielt diesmal der Grünauer im siebenten Wiener Gemeindebezirk. Der Preis für das beste Hotelrestaurant ging an den Schlossstern im Schlosshotel Velden am Wörthersee. Über die Eröffnung des Jahres darf sich die Familie Madreiter mit dem Restaurant Ess:enz im Puradies in Leogang freuen und Sindy Kretschmar wurde für ihre Performance im Restaurant Dstrikt im Hotel Ritz Carlton Vienna als beste Sommelière ausgezeichnet. 

Die Höchstbewertungen im Überblick:

  • 1. Steirereck: 100      
  • 2. Landhaus Bacher: 99       
  • 2. Obauer: 99
  • 3. Griggeler Stuba: 99
  • 4. Mraz & Sohn: 98
  • 4. Saag: 98
  • 4. Simon Taxacher: 98
  • 5. Döllerer: 98
  • 5. Ikarus Hangar-7: 98
  • 5. Paznauner Stube: 98
  • 5. Silvio Nickol: 98
  • 6. Johanna Maier & Söhne: 97         
  • 6. T.O.M. Pfarrhof: 97
  • 6. Weinbank Restaurant: 97
  • 7. Mühltalhof: 96
  • 7. Senns Restaurant: 96       
  • 7. Stüva: 96
  • 8. Almhof Schneider: 96        
  • 8. Steirerschlössl: 96
  • 8. Tannenhof: 96
  • 9. Aurelio’s: 95
  • 9. Mesnerhaus: 95 
  • 9. Pfefferschiff: 95
  • 9. Pure Gourmet: 95
  • 9. Tanglberg: 95
  • 9. Triad: 95

Alle genannten Betriebe sind mit vier Gabeln ausgezeichnet. Die Reihung ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl. Bei Gleichstand entscheidet noch zusätzlich die Küchenwertung. 

Die Bundesland-Sieger 

  • Wien: Steirereck
  • Niederösterreich: Landhaus Bacher
  • Burgenland: Gut Purbach und Taubenkobel (ex aequo)
  • Oberösterreich: Mühltalhof
  • Steiermark: T.O.M. Pfarrhof und Restaurant Weinbank (ex aequo)
  • Kärnten: Seerestaurant Saag
  • Salzburg: Obauer
  • Tirol: Simon Taxacher
  • Vorarlberg: Griggeler Stuba 

Die Sonderpreise 

  • Bester internationaler Botschafter: Eckart Witzigmann
  • Lebenswerk: Familie Kolarik (Schweizerhaus)
  • Gastronom des Jahres: Peter Friese (Zum Schwarzen Kameel)
  • Bester Service des Jahres: Gerhard und Markus Föderler sowie Leopold Ebner (Restaurant Eckel)
  • Bestes Wiener Beisl: Grünauer
  • Bestes Hotelrestaurant: Schlossstern im Schlosshotel Velden
  • Eröffnung des Jahres: Ess:enz im Puradies, Leogang
  • Sommelière des Jahres: Sindy Kretschmar (Dstrikt Steakhouse) 

Die besten Neueinsteiger 

  • 1. Ess:enz im Puradies (S): 91
  • 1. Didi Dorner im Magnolia (ST): 91
  • 2. Interalpen-Hotel Tyrol Chef’s Table (T): 90
  • 2. Sonnenhofs Wirtshaus (T): 90
  • 3. Holzpoldl (OÖ): 88
  • 3. Wachtelhof (S): 88
  • 4. Shiki Brasserie (W): 88 
  • 5. Heunisch & Erben (W): 88
  • 6. MAST Weinbistro (W):87
  • 7. Kogel 3 (ST): 87

Falstaff gibt dem Wiener Steirereck die Höchstnote

Neuer Restaurant-Guide für Österreich / Johann Lafer als "bester internationaler Botschafter" geehrt

WIEN. Mehr als 240.000 Votings von rund 16.000 Gästetestern hat die Falstaff-Redaktion für seinen neuen Restaurant-Guide für Österreich erhalten. Bewertet wurden die Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente. Souveräne Nummer eins ist auch in diesem Jahr wieder das Steirereck. Das Haus im Wiener Stadtpark wurde von den Falstaff-Testern erneut am höchsten bewertet. Ergebnis: 100 Punkte für Patron und Küchenchef Heinz Reitbauer und damit die Maximalwertung. Doch auch seine steirischen Kollegen haben im Falstaff Restaurantguide hervorragend abgeschnitten: Der Preis für den "besten internationalen Botschafter" ging an den populären TV-Koch und gebürtigen Steirer Johann Lafer. Christian Zach von der Weinbank wurde als Sommelier des Jahres geehrt und Hans Peter Fink vom Restaurant Haberl & Fink’s wurde zum Wirt des Jahres gekürt. In der Gesamtwertung liegen Döllerer in Golling, das Landhaus Bacher in Mautern und das Restaurant Obauer in Werfen auf Platz zwei und mit 99 Punkten nur einen Hauch hinter dem Steirereck. Auf Platz drei liegen die Griggeler Stuba in Lech und das Ikarus Hangar-7 in Salzburg – ebenfalls mit 99 Punkten, allerdings nicht mit der – bei dieser Reihung entscheidenden – Küchenhöchstwertung von 50 Punkten. Dennoch gehören sie zu den Aufsteigern des Jahres, denn trotz der dünnen Luft im kulinarischen Olymp Österreichs konnten sie einen Punkt dazugewinnen. Ebenfalls unter den prominentesten Aufsteigern befindet sich das Restaurant Mraz & Sohn in Wien mit eindrucksvollen 97 Punkten (statt 95 im Vorjahr). Auch die Weinbank in Ehrenhausen in der Südsteiermark wurde um zwei Punkte aufgewertet, auf 96 Punkte.
Mit Spannung wurde auf das Ergebnis im Burgenland gewartet, denn im Vorjahr hatte das Gut Purbach den langjährigen Seriensieger Taubenkobel überholt. Das Team des letztgenannten Betriebs hat sich die ernüchternde Beurteilung der Tester offenbar zu Herzen genommen und die Küchenleistung gesteigert: Der Taubenkobel liegt wieder auf Platz eins – allerdings gemeinsam mit dem Gut Purbach

Die Sonderpreise

Das Ehepaar Sodoma wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Josef Peppi Sodoma ist eine lebende Wirtslegende, und wegen Gertrude Sodomas Kochkünsten pilgern Gourmets seit Jahrzehnten nach Tulln. Erstmals wurde auch ein Preis für das »originellste Gasthaus Österreichs« vergeben: Er ging an den Kleinsasserhof in Spittal an der Drau in Kärnten. Wer dieses urige Haus nicht kennt, hat etwas versäumt. Denn dort umfängt den Gast eine einzigartige Mischung aus Museum, kunstvollem Gastgarten und einem liebevoll zusammengestellten Sammelsurium skurriler Objekte. Doch alleine die raffinierte, bodenständige Küche ist eine Reise wert.
Den Preis für das beliebteste Wiener Beisl erhielt diesmal der Gmoakeller im dritten Wiener Gemeindebezirk. Der Preis für das beste Hotelrestaurant ging an den Almhof Schneider in Lech am Arlberg. Über die Eröffnung des Jahres darf sich Harald Brunner vom »Das Spittelberg« freuen, und für die »beste Weinkarte« wurde das Mraz & Sohn geehrt.
Und schließlich gab es auch wie im Vorjahr einen Preis für den »besten Service«. Er ging an Michael Kahovec vom Fabios, ein Lokal, in dem sich die Wiener VIPs die Klinke in die Hand geben. Kahovec kennt alle und alle kennen ihn. Und mögen ihn, weil er so herrlich ungekünstelt und natürlich wirkt, ausgerechnet in dieser Umgebung.

Wo gibt es den Guide?

Ab sofort ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel und online unter www.falstaff.at/guides zum Preis von € 9,90 erhältlich. Alle Bewertungen sind auch in der kostenlosen Falstaff Restaurantguide-Appnachzulesen.

Die Höchstwertungen

1. Steirereck: 100 Punkte
2. Döllerer: 99 Punkte
2. Landhaus Bacher: 99 Punkte
2. Obauer: 99 Punkte
3. Griggeler Stuba: 99 Punkte
3. Ikarus Hangar-7: 99 Punkte
4. Saag: 98 Punkte
5. Paznauner Stube: 98 Punkte
5. Silvio Nickol: 98 Punkte
6. Johanna Maier & Söhne: 97 Punkte
6. Mraz & Sohn: 97 Punkte
6. Simon Taxacher: 97 Punkte
6. T.O.M. Pfarrhof: 97 Punkte
7. Alexander: 96 Punkte
7. Senns Restaurant: 96 Punkte
7. Verdi: 96 Punkte
8. Almhof Schneider: 96 Punkte
8. Severin’s: 96 Punkte
8. Weinbank Restaurant: 96 Punkte Alle genannten Betriebe sind mit vier Gabeln ausgezeichnet. Die Reihung ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl. Bei Gleichstand entscheidet noch zusätzlich die Küchenwertung.

Die Bundesland-Sieger

  • Wien: Steirereck
  • Niederösterreich: Landhaus Bacher
  • Burgenland: Gut Purbach und Taubenkobel (ex aequo)
  • Oberösterreich: Verdi
  • Steiermark: T.O.M. Pfarrhof
  • Kärnten: Seerestaurant Saag
  • Salzburg: Döllerer und Obauer (ex aequo)
  • Tirol: Paznauner Stube
  • Vorarlberg: Griggeler Stuba

Die Sonderpreise

  • Lebenswerk: Gerti und Josef Sodoma
  • Sommelier des Jahres: Christian Zach (Weinbank)
  • Eröffnung des Jahres: Das Spittelberg
  • Bester internationaler Botschafter: Johann Lafer
  • Beste Weinkarte: Mraz & Sohn
  • Bestes Wiener Beisl: Gmoakeller
  • Wirt des Jahres: Hans Peter Fink (Haberl & Fink’s)
  • Bester Service: Michael Kahovec (Fabios)
  • Bestes Hotelrestaurant: Almhof Schneider
  • Originellstes Gasthaus: Kleinsasserhof

Überraschungen beim Falstaff Restaurantguide

"Denkmalsturz" und 100 Punkte

WIEN. Bei den neuen Bewertungen des österreichischen FALSTAFF-Gourmetclubs gibt es einige Überraschungen. Auf- und Abwertungen und auch einen - wie es in der Mitteilung des Verlags heißt "Denkmalsturz". Grundlage sind 240.000 Bewertungen für 1.645 Restaurants. Demzufolge kommt erstmals seit Jahrzehnten der burgenländische Taubenkobel nicht aus Siegertreppchen. Dafür gibt es nur mehr einen Österreich-Sieger, das Steirereck, das mit der Maximalpunktezahl von 100 Punkten erreicht.

Trend: Gesamterlebnis vor Sterneküche

Der Haupttrend 2016 in der Gastronomie sei die absolute Präferenz der Gäste für das Gesamterlebnis im Restaurant, konstatiert der FALSTAFF. Längst gehe es nicht mehr ausschließlich um das am Teller Dargebotene. Viel mehr wünschten sich die Restaurantbesucher – neben einer perfekten Küche – einen besonders persönlichen Service und vor allem eine besondere „Stimmung“ im Restaurant. Also: Eine Business-Community zum Business-Lunch. Eine schicke Umgebung, ausgelassene Menschen, wenn man abends mit Freunden zum Dinner ausgeht. Auch „people watching“ werde hierzulande immer mehr zum Faktor. Eine Digestivmöglichkeit an der Bar, die zum Restaurant gehöre oder, natürlich immer noch, das Gourmetdinner, leistbar und ohne „steife Dünkel des Servierpersonals“, interpretiert der FALSTAFF die Bewertungen seiner Gourmetclub-Mitglieder. FALSTAFF-Herausgeber Wolfgang Rosam: „Der Restaurantbesuch muss wieder mehr Spaß machen und jedenfalls, dem Anlass bezogen, passend sein. Auch will der Gast genau wissen, was ihn im Restaurant erwartet. Je klarer ein Restaurantkonzept ist, desto besser. Das ist eines der Erfolgsgeheimnisse von Figlmüller oder Plachutta. Aber auch einer der Problembereiche von vielen Hotelrestaurants, die mit einer Allerwelts-Speisekarte eben nicht begeistern können!“

Zwölf Jahre Gourmetclub

„So sehr es für Österreich erfreulich ist, dass der Michelin-Guide fünf Restaurants mit zwei Sternen ausgezeichnet hat, desto unverständlicher ist es, dass dem Steirereck von den Reifenspezialisten nach wie vor der dritte Stern hartnäckig verweigert wird!“, wundert sich FALSTAFF-Herausgeber Wolfgang Rosam. „Die Michelin-Tester werten eben sehr französisch und extrem unterschiedlich. Der Vorteil des FALSTAFF-Guides ist die Breite der Bewertungen!“, sagt Rosam. Viele der Tester haben bis zu 150 Restaurantbesuche pro Jahr (!) im In- und Ausland aufzuweisen. „Die meisten FALSTAFF-Gourmetclub-Mitglieder sind Superprofis, weil sie die Erfahrung von tausenden Restaurantbesuchen haben und in deren Leben gutes Essen und Trinken eine primäre Rolle spielt. Was nützen einem Restaurant Sterne und Hauben, wenn keine Gäste kommen?“, sagt Rosam und verweist auf die jährlich, zahlreichen und teils spektakulären Konkurse von Restaurants. 
Der Gourmetclub ist eine Marketingkooperation von FALSTAFF mit der Erste Bank, der Wiener Städtischen Versicherung und T-Mobile. Diese drei Unternehmen stellen die FALSTAFF-Leistungen ihren besten Kunden kostenlos zur Verfügung und laden exklusiv in den FALSTAFF-Gourmetclub ein.

Österreich-Sieger: 100 Punkte für das Steirereck

Zur Höchstbewertung für das Steirereck sagt FALSTAFF-Herausgebers Rosam: „Natürlich ist NICHT JEDER Abend im Steirereck ein 100 Punkte-Erlebnis. Aber mehrheitlich leistet das Steirereck in allen Kategorien (Essen, Trinken, Service, Ambiente) 100 Punkte. Es ist stabiler, kreativer und innovativer als jedes andere Restaurant in Österreich. Deshalb gibt es 2016 bei FALSTAFF auch nur mehr einen Österreich-Sieger: Das Team um Birgit und Heinz Reitbauer im Steirereck im Wiener Stadtpark.“

Fünf BESTE KÖCHE in Österreich

Gleich fünf Köche haben in Österreich von FALSTAFF die höchste Punkteanzahl in der Kategorie „Essen“ erhalten. Heinz Reitbauer, Thomas Dorfer, Andreas Döllerer , Karl und Rudi Obauer und Hubert Wallner. „Das ist eine unglaublich tolle Leistung von den BESTEN unter den BESTEN“, schwärmt Rosam. Mit anderen Worten bedeutet dies: In jedem dieser fünf Restaurants wird allerhöchste Küchenkunst dargeboten und das ist, gemessen an der Größe Österreichs, Weltklasse.

FALSTAFF-VÖSLAUER-Award für das Lebenswerk: Elisabeth Gürtler

Elisabeth Gürtler gehört nicht nur zu den herausragendsten Persönlichkeiten Österreichs, sie hat vor allem seit der Übernahme des Managements des Hotel Sacher in Wien und Salzburg im Jahre 1990 aus diesen Betrieben einzigartige Juwele gemacht. Auch industriell schaffte Elisabeth Gürtler – mit der Sachertorten-Produktion – ein wirtschaftliches Bollwerk. Elisabeth Gürtler erhält für ihr Lebenswerk den FALSTAFF-VÖSLAUER-Award 2016.

Wirt des Jahres: Josef Floh

Seit rund 20 Jahren gibt es das Restaurant Floh in Langenlebarn, heute ist es eines der besten Restaurants der Region. Josef Floh ist nicht nur ein ausgezeichneter Koch, sondern auch Wirt durch und durch. Schon früh hatte er eine Weinkarte geschaffen, deren Ausmaß alles andere als üblich ist. Heute umfasst sie rund 2000 Weine. Und dann wäre da noch die nachhaltige Idee, die Produkte für die Floh-Küche nur noch innerhalb von 66 Kilometern einzukaufen. Titel dieses Konzepts: »Radius 66«.

Sommelier des Jahres: Franz Messeritsch (Le Ciel)

Franz Messeritsch ist ein echtes Wirtshauskind. Die Eltern sorgten für eine fundierte Gastronomie-Ausbildung, während der Messeritsch seine Leidenschaft für Wein entdeckte. Seit dem Jahr 2000 ist er Chef-Sommelier im Restaurant Le Ciel im Wiener Grand Hotel. Dort gelingt ihm seit Jahren, was heute in der Spitzengastronomie unersetzlich ist: Er kombiniert neue Weinstile mit den großen Weinen traditioneller Machart. Und das macht er mit Bravour.

Bester Service des Jahres: Johanna Stiefelbauer (Landhaus Bacher)

Johanna Stiefelbauer ist so etwas wie die Seele im Service des Landhaus Bacher. Wann immer man dieses Restaurant betritt, eilt einem eine fröhlich lächelnde Johanna entgegen, die einem sofort jeden Wunsch von den Lippen abliest. Es gibt kaum jemand, der mit Gästen so gut umgehen kann wie Johanna Stiefelbauer. Und das seit rund 35 Jahren.

Neueinsteiger des Jahres: Hochschober auf der Turracher Höhe

Alpiner Luxus, hochstehende Wellness und engagierte Küche bilden den erfolgreichen Hochschober-Mix. Gern gesehen bei Küchenchef Franz Rohn sind Zutaten mit kleinem ökologischem Fußabdruck, fast die Hälfte kommt deshalb von kleinen Betrieben der Umgebung. Klassiker der österreichischen Küche und Ideen aus der Alpe-Adria-Tradition vereinen sich am Hochschober mit einem Asia-Touch in höchster Güte.

Innovativster Gastronom: Joschi Walch (Rote Wand)

Alle in der Gegend nennen ihn »Joschi«, den Josef Walch aus Lech am Arlberg. Er ist ein Hotelier mit Visionen, ein Ruheloser. Als Caterer für BMW in der Formel 1 ist er in der Welt herum gekommen, ständig auf der Suche nach den neuesten Trends. Seine Ideen konnte er mit der Renovierung im Alpen-Hotel »Walch’s Rote Wand« umsetzen. Zudem hat Joschi Walch mit dem »Schualhus« einen neuen Hotspot geschaffen – nach internationalem Vorbild.

Bester Gastro-Unternehmer: Dietrich Mateschitz (Hangar-7, Projekt Spielberg)

Mit einem Energy-Drink stieg Dietrich Mateschitz in die wirtschaftliche Premiumliga auf, er reüssiert aber auch mit fester Nahrung. Mit seinem Hangar-7 in Salzburg rief er 2003 das revolutionäre Gastkochkonzept ins Leben. In Spielberg wurde das Gastro-Imperium rund um die Formel-1-Rennstrecke erweitert. Gleich mit einer ganzen Reihe von Betrieben, darunter das Schloss Gabelhofen, das Murtal G'schlössl und das Steirerschlössl mit großartiger Fine-Dining-Küche.

Bester internationaler Botschafter: Kurt Gutenbrunner (Multigastronom in New York)

Kurt Gutenbrunner ist das kulinarische Aushängeschild Österreichs an der Ostküste der USA. Gelernt bei den Koch-Ikonen Werner Matt und Heinz Winkler zog es Gutenbrunner bereits Ende der 80er-Jahre nach NYC. Heute nennt er vier extrem erfolgreiche Gastro-Betriebe im Big Apple sein Eigen und hält die Fahne der österreichischen Küche in New York hoch. Seine Betriebe: Wallsé Upholstery Store Blaue Gans Café Sabarsky

Beste Weinkarte: Palais Coburg

5500 verschiedene Weine und insgesamt 60.000 Flaschen lagern tief unten in den Gewölben, die Weinliste liest sich wie eine Schatzkarte. Der Champagnerkeller bietet so ziemlich alles, was man sich wünschen kann. Beeindruckend auch der Château-Yquem-Keller mit hundert Jahrgängen, die größte Yquem-Sammlung außerhalb des französischen Guts.

Bestes Beisl: Petz im Gußhaus

Christian Petz hat sich ganz nach oben gekocht. Der Witzigmann-Schüler sorgte einst im »Meinl am Graben« für Höchstwerte in allen heimischen Restaurantguides. Danach erkochte er sich im »Palais Coburg« alle Auszeichnungen dieser Welt. Dann verabschiedete er sich von der Nobelgastronomie. Im Vorjahr startete Petz mit einem ganz anderen Gastronomieprojekt: Er übernahm das »Gasthaus Gußhaus« in der Gußhausstraße und formte es zu einem Edelbeisl. Das Lokal ist über Wochen ausgebucht, die Gäste schätzen es, dass hier ein ganz großer Herdvirtuose eine ganz spezielle Gasthausküche kocht, die man in dieser Qualität lange suchen muss – und außer bei Petz nirgendwo findet.

Die Bundesland-Sieger

Die größte Überraschung gab es im Burgenland. Die FALSTAFF-TesterInnen stürzten den Taubenkobel in Schützen am Gebirge vom Stockerl. Zu instabil sind Küche und Service. Zu wenig klar die Linie des Restaurants. Zu volatil die Stimmung, die einem als Gast entgegenschlägt. Schade für Alain Weissgerber und Barbara Eselböck. Umso erfreulicher die Kür des neuen Burgenland-Siegers Max Stiegl vom Restaurant Gut Purbach. Der Virtuose von ausgefallenen Gerichten, z.B. im Innereien-Bereich, ist zwar in der Gesamtwertung punktegleich mit dem Taubenkobel, jedoch hat er einen Punkt mehr in der Küche und das ist nach dem Reglement entscheidend für den Bundeslandsieger. Überraschend auch der Sieg in der Steiermark für das Restaurant T.O.M. Pfarrhof des Ausnahme-Kochs Tom Riederer. Besonders erfreulich auch der Aufstieg in die Champions-League von Hubert Wallner mit seinem Seerestaurant Saag in Kärnten. Erstmals gibt es 50 Punkte in der Küche für den sympathischen Kärntner.

Die Bundesland-Sieger:

  • Wien: Restaurant Steirereck
  • Niederösterreich: Landhaus Bacher
  • Burgenland: Gut Purbach
  • Oberösterreich: Restaurant Verdi
  • Steiermark: T.O.M.Pfarrhof
  • Kärnten: Seerestaurant Saag
  • Salzburg: Döllerer & Obauer ex aequo
  • Tirol: Paznauner Stube Trofana Royal
  • Vorarlberg: Griggeler Stube
Die besten Restaurants Österreichs

Falstaff Guide sieht bewährtes Trio in Österreich vorn

Ausgabe 2015 des Restaurantführers ist erschienen

Im Bild vlnr.: Wolfgang Rosam (Falstaff Herausgeber), Andreas Döllerer (Restaurant Döllerer´s), Birgit Reitbauer (Steirereck), Außenminister Sebastian Kurz, Susanne Bacher-Dorfer (Landhaus Bacher), Heinz Reitbauer (Steirereck), Thomas Dorfer (Landhaus Bacher), Dr. Alfred Hudler (Vorstandsvorsitzender Vöslauer)
WIEN. Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark, Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg sind die großen Sieger des Falstaff-Restaurantguides, der sich als einziger demokratischer Restaurantführer in Österreich versteht. Do&Co-Gründer Attila Dogudan wurde als bester internationaler Botschafter ausgezeichnet, Adi Werner für sein Lebenswerk geehrt. Alle Sieger wurden am Mittwoch im Wappensaal des Wiener Rathhaus geehrt. Österreich kann nach Meinung des Falstaff stolz sein auf das kulinarische Niveau der heimischen Koch-Elite. Was die 17.000 Mitglieder des Falstaff Gourmetclubs längst wisse, finde langsam auch international Anerkennung. Es sei daher auch kein Stillstand, sondern eine Bestätigung der großartigen Leistungen, wenn sich die Namen der besten Köche Österreichs im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert haben, teilt der Fallstaf mit. Neuer Rekord: in diesem Jahr sind erstmals knapp 1.650 Restaurants im Guide vertreten. Die größte Gourmetcommunity Österreichs hat die Restaurants getestet, über 240.000 Bewertungen abgegeben und damit über die Top-Gastronomen und die besten Restaurants im Land entschieden. Im neuen Falstaff Restaurantguide 2015 finden sich die Ergebnisse kompakt zusammengefasst und illustriert. Neben den bisherigen Würdigungen für den Gastronom, den Neueinsteiger und den Sommelier des Jahres wurden erstmals auch der innovativste Gastronom, der beste Gastro-Unternehmer, der beste internationale Botschafter, die beste Weinkarte und das beste Beisl Österreichs gekürt. Der neue Falstaff Restaurantguide ist ab dem 19. März im Handel erhältlich. Die Österreich-Sieger von 2014, Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher, Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Andreas Döllerer vom Restaurant Döllerer in Salzburg, konnten ihre Plätze erfolgreich verteidigen. Ein neuerlicher Bundesland–Sieg gelang den ambitionierten Gastronomen in sieben Bundesländern: das Steirereck in Wien (99 Punkte), das Landhaus Bacher in Niederösterreich (99 Punkte), das Taubenkobel im Burgenland (96 Punkte), der Steira Wirt in der Steiermark (95 Punkte), das Döllerer in Salzburg (99 Punkte), die Paznaunerstube Trofana Royal in Tirol (98 Punkte) und die Griggeler Stuba in Vorarlberg (97 Punkte) brillieren auch 2015 als beliebteste Restaurants ihres Bundeslandes. Mit im Rennen sind 2015 das Gourmet-Restaurant Verdi in Oberösterreich (96 Punkte) und das See Restaurant Saag in Kärnten (96 Punkte), das dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Siegerpodium steht. Andreas Senn ist Neueinsteiger des Jahres: Nach seinen großen Erfolgen im Gourmet-Restaurant „Heimatliebe“ im A-Rosa-Hotel in Kitzbühel hat sich das große Talent selbständig gemacht. Die Location in der Hotel- & Design-Werkstatt im ehemaligen Gusswerk kennt er von seinem Pop-Up-Projekt ebenso wie den Großteil seiner Küchenbrigade, die ihm gefolgt ist. Franz Gossenauer ist Gastronom des Jahres: Mit seinen El Gaucho-Restaurants gelingt es Franz Grossauer zum Gastronomen des Jahres zu werden. Nur der Name und das Fleisch stammen aus Argentinien, das Konzept ist ein US-amerikanisches: ein Steakhaus mit allem Drum und Dran, Appetizers, Side dishes, dem Besten aus dem Meer, Weinen und Cocktails. Das ist offenbar gefragt, denn neben Baden, Wien und Graz gibt es das El Gaucho nun auch in München. Andreas Rottensteiner ist Sommelier des Jahres: Ein exzellenter Sommelier und wandelndes Weinlexikon: Andreas Rottensteiner hält dem Landhaus Bacher seit unglaublichen 33 Jahren die Treue. Rottensteiner ist ein geschätzter Gesprächspartner berühmter Connaisseure wie Hardy Rodenstock, der das Landhaus Bacher schon oft für seine Degustationen ausgewählt hat. Mit seiner Expertise überzeugte er die Jury Die Anerkennung für das Lebenswerk geht an Adolf Werner: Er ist ein Meister im Umgang mit Hochund Genusskultur. Der Tiroler mit Wiener Wurzeln ist Hotelier mit Leib und Seele. Mit dem Neubau des Hospiz Hotels in St. Christoph, begann in den 1960er-Jahren eine neue Ära am Arlberg: Luxus hielt Einzug in die bis dato eher karge Sportdomäne. Mit seinem Weinkeller und seiner Leidenschaft für die Sammlung von Bordeauxweinen – in seinem Keller lagern mehr als 3000 Bordeaux-Großflaschen, eine der weltgrößten Sammlungen dieser Formate - ist er in der Weinwelt zu einer Legende geworden. Zusätzlich zu den bisherigen Spezialehrungen wurde Leistungen aus den Kategorien: bester internationaler Botschafter, bester Gastro-Unternehmer, innovativster Gastronom, beste Weinkarte und bestes Beisl Österreichs prämiert: Bester internationaler Botschafter ist Attila Dogudan: Mit zehn Jahren in Wien angekommen, entwickelte sich das Leben des Sprosses einer Gastronomenfamilie zu einer Story wie aus dem Bilderbuch. Dogudan ist heute als Chef des in 20 Ländern tätigen Do&Co Konzerns einer der erfolgreichsten Unternehmer Österreichs. Der CateringBetrieb versorgt weltweit 60 Airlines und stellt das EventCatering für Großveranstaltungen wie dem Formel-1- Rennen, der Champions League oder der Vierschanzentournee. Die beste Weinkarte gibt es im Lux am Lech: „Restaurant + Bar + Kultur“ verspricht dieses Ausgehlokal in Lech, das ausnahmsweise selbst kein Hotel ist. Die Weinkarte umfasst 3200 Positionen und nahezu täglich werden es mehr. Darunter unglaubliche Jahrgangstiefen - allein von Le Montrachet stehen an die 40 Positionen auf der Karte - und Raritäten, die bis in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurückgehen. Die treibende Kraft dahinter ist der Patron selbst, Peter Strolz. Bester Gastro-Unternehmer ist Christian Halper: Der Quereinsteiger beschäftigt sich intensiv damit, wie man leben soll. Mithilfe der Astrologie einerseits und mit Genussprojekten andererseits: einem Biovitalhotel mit Biogärtnerei in Kärnten und dem vegetarischen Luxusrestaurant Tian in der Wiener City sowie dem Tian Bistro und dem neuen Tian in München. Innovativster Gastronom ist Stefan Brandtner: Der umtriebige Wirt des Paradoxon gilt als erfolgreichster Protagonist der Pop-up-Kultur in Österreich. Die temporären Lokale waren stets gefeiert und erfolgreich. Es wird auch innerhalb einer Lokalphase alles dauernd verändert – die Einrichtung, die Atmosphäre, die Karte, bis hin zu den Gesprächen. Brandtner will stets Horizonte erweitern, getreu seinem Magritte’schen Lieblingssatz „Dieses Restaurant ist kein Restaurant!“. Rudi’s Beisl ist das beste Beisl Österreichs: Das Wiener Lokal überzeugt seit Jahren mit unverminderter Qualität. Immer noch mit dem falschen Apostroph. Immer noch in einer „an Seeuferhütten erinnernden Kombination von blau-grün gestrichenem Holz und weißen Küchenstühlen“, wie Wolfram Siebeck einst bemerkte. Heute kocht hier Christian Wanek die geniale Hausmannskost.

Der neue Falstaff Restaurantguide 2014

Andreas Döllerer erstmals Österreich-Sieger

Erstmals konnte Andreas Döllerer mit Heinz Reitbauer vom Steirereck im Stadtpark und Thomas Dorfer vom Landhaus Bacher gleichziehen und ist einer der drei ex aequo Österreich-Gesamtsieger, mit jeweils 99 von 100 möglichen Punkten. Das Döllerer konnte sich zum Vorjahr um einen Punkt verbessern und wird erstmals mit dem Österreich-Gesamtsieg prämiert. Mit seiner »Cuisine Alpine« hat der erst 35-jährige Andreas Döllerer eine ganz persönliche Stilistik kreiert und in den letzten Jahren perfektioniert. Der aufwändige Restaurant-Umbau hat für volle Punktzahl beim Ambiente gesorgt.
Thomas Dorfer konnte mit seinem unglaublichen Fingerspitzengefühl den ersten Rang für das Landhaus Bacher verteidigen.
Das Phänomen Steirereck geht weiter - Heinz Reitbauer bestätigt seinen Sieg mit konkurrenzloser Beständigkeit auf Top-Niveau und verdient würdig die Bezeichnung »Weltklasse«.

Die Bundesland-Sieger:
  • Wien (und Österreich-Sieger): Steirereck im Stadtpark (99 Punkte)
  • Niederösterreich/Mautern (und Österreich-Sieger): Landhaus Bacher (99 Punkte)
  • Salzburg/Golling (und Österreich-Sieger): Döllerer (99 Punkte) Burgenland/Schützen: Taubenkobel (97 Punkte)
  • Steiermark/Trautmannsdorf: Steira Wirt (94 Punkte)
  • Oberösterreich/Neufelden: Mühltalhof (95 Punkte)
  • Kärnten/Velden:Schlossstern (96 Punkte)
  • Tirol/Kirchberg: Simon Taxacher im Rosengarten (97 Punkte)
  • Vorarlberg/Lech: Griggeler Stuba (97 Punkte)
Quelle: www.falstaff.at
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