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Aktuelle Restaurant-Kritiken

Baden-Württemberg

Restaurant Jagstmühle, Heimhausen

"Als Steffen Mezger sich persönlich am Tisch vorgestellt hatte, um nachzufragen, ob wir zufrieden waren, habe ich den armen Kerl so mit Komplimenten überhäuft, dass er, als ich mal kurz nach Luft geschnappt habe, sich schnell verabschiedet hatte :-) Er kann sehr stolz auf sich und sein Team sein, das war ein Abend, den man nicht vergießt und unbedingt wiederholen will. Man spürt, als Gast, dass hier mit viel Liebe und Leidenschaft gekocht wird." (Veröffentlicht im Januar 2023) 

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Landgasthof am Königsweg, Ohmden

"Im „Landgasthof am Königsweg“ kann man wirklich schöne, genussreiche Stunden verbringen. Es herrscht dort eine fast schon familiäre Atmosphäre, und mit Frau Grampp über Wein zu sprechen, macht einfach Spaß, zumal wir so manche Vorliebe teilen, etwa für Erzeugnisse aus Südtirol. Und die Küche… dürfte auf einen Bib, wenn nicht gar auf einen Stern schielen. So manch andere gute Bewertung namhafter Guides hat sie schon erhalten; der Michelin hat das Haus zu meinem Unverständnis noch nicht auf dem Schirm. Sascha Grampp bewies in diesem Menü allemal, dass er die Klaviatur der Gänge bestens beherrscht, auch Details einarbeitet, ohne dabei allzu kleinteilig vorzugehen (siehe die Fenchelchips), und ästhetisch einen sehr ansprechenden, beinahe weiblich anmutenden Stil pflegt. Dem Ehepaar Grampp ist also weiterhin viel Erfolg zu wünschen – und viele Gäste, die genau für dieses gastronomische Kleinod eigens anreisen mögen." (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant oben, Heidelberg

"Das oben ist auch beim zweiten Besuch eine beeindruckende Gesamtkomposition, die es zu einer großen Freude macht, hier zu speisen. Die Art, wie Robert Rädel und seine beiden Mitstreiterinnen Mona Schmid und Lynn Saßmannshausen Speisen und Getränke präsentieren, ist unaufgeregt und sympathisch. Dies kombiniert sich bestens mit dem geschmackvoll-modernen Ambiente, das urbane Gestaltung und die ländliche Atmosphäre perfekt miteinander verbindet. Aber natürlich kommt eine Küche dazu, die mit viel Köpfchen gestaltet ist. Kleine Effekte bei der Präsentation werten die Gerichte zudem auf. Manche haben Ecken und Kanten und damit Aussagekraft. Geschmacklich wird mehr als „nur“ ein Wohlfühlmoment geboten – obwohl man sich im oben sehr wohlfühlt. Kulinarisch sieht man, was mit kleinem Team, einer Idee und dem entsprechenden Handwerk möglich ist. Das ist für mich ein sehr zeitgemäßes Fine Dining-Erlebnis. Stimmigkeit von A bis Z, das macht den Besuch im oben zu etwas Besonderem, da wundert es nicht, dass es so schwer ist einen Platz zu bekommen" (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant Ophelia, Konstanz

"Auch wenn ich das erste Mal bei Dirk Hoberg im Ophelia gegessen habe, setzt sich der Eindruck sofort fest: hier hat ein erfahrener Küchenchef seine innere Mitte gefunden. Hier geht es nicht ums WOLLEN oder MÜSSEN, sondern ums KÖNNEN. Das heißt: alles wirkt unangestrengt und ganz natürlich miteinander kombiniert. Es sind keine Effekte und oder kompositorische Kunstgriffe notwendig, um viel geschmackliche Qualität auf die Teller zu bringen. Das fängt natürlich bei den Produkten an, die hier aber gar nicht so im Vordergrund stehen. Denn es ist es vor allem die hervorragende Feinabstimmung aller Zutaten untereinander, die positiv ebenso positiv auffällt, wie die Menügestaltung. Die Intensität steigert sich von Gericht zu Gericht nur minimal, das zeigt für mich wie präzise die einzelnen Gerichte nicht nur für sich, sondern auch innerhalb des Menüs eingepasst sind. Souveräner geht es kaum." (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Restaurant ammolite – the lightinghouse

"Peter Hagen-Wiest und sein Team bringen ein Menü auf sehr gutem Zwei-Sterne-Niveau auf die Teller. Die Fisch- und Seafood-Gänge fallen individueller und eigenständiger aus als die beiden Hauptgänge, die wir aus dem omnivoren und dem vegetarischen Menü serviert bekommen. Aber insgesamt kann man es für das gesamte Menü sagen: das klassisch-französische Fundament ist nicht zu verleugnen, aber die Gerichte zeigen auch kreative, moderne und eigenständige Ansätze, die allesamt ausgereift, stimmig und unangestrengt wirken. Das vermittelt mir das angenehm luxuriöse Gefühl, mich zurücklehnen und zu genießen zu können." (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Restaurant Bareiss, Baiersbronn

"Das „Bareiss“ ist und bleibt eine der letzten Bastionen der klassischen Küche. Als Claus-Peter Lumpp nach dem Menü seine Runde dreht, hören wir, wie er am Nachbartisch mit den Gästen über seinen Stil spricht. „Wir können nicht anders kochen.“ Das stimmt und stimmt auch wieder nicht, denn natürlich hat Claus-Peter Lumpp seine Gerichte an vielen Stellschrauben mit der Zeit leichter und schlanker gestaltet. Dass er dabei den traditionellen Charakter seiner Küche nicht verlässt, beweist, wie geschickt er Konstanz mit Evolution zu verbinden weiß.
Das Restaurant ist an diesem Abend ausgebucht. Es wird à la carte geschlemmt, Kaviardosen machen die Runde, viele Menüs werden bestellt. Dekantierte Weine stehen bereits auf Tischen, Weinbegleitungen und individuelle Weinbestellungen zeugen von großer Genussfreude. Und genau das ist das „Bareiss“ immer gewesen: ein Ort großzügigen Genusses. Es ist nicht anzunehmen, dass sich daran etwas ändern wird. Und das ist auch gut so." (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Bayern

Restaurant Alois, München

"Das Menü ist schlicht und ergreifend hervorragend – und das gleich in mehreren Dimensionen. Die Menüdramaturgie, sprich der Aufbau der Speisenfolge, ist perfekt: wie sich die Intensitäten steigern und die Aromenbilder der Gänge aneinander anschließen, ist optimal. Dann ist das Menü außerordentlich bekömmlich. Ich fühle mich satt, aber nicht beschwert. Die Saucen sind außergewöhnlich: sie sind intensiv und ausdrucksstark, wirken aber nicht so reduziert-konzentriert, wie man es aus klassisch ausgerichteten Küchen kennt. Dadurch ergänzen sie die hervorragenden Produkte optimal. Zur perfekten Dramaturgie gehört, dass das Menü zügig, aber ohne Hast serviert wird, so dass innerhalb von etwas weniger als vier Stunden die 17 Gerichte verzehrt sind. Max Natmessnig ist sehr präsent im Restaurant, serviert vieles selbst. Auch das übrige Serviceteam um seine Ehefrau Bekah Roberts-Natmessnig und Julien Morlat gestaltet den Abend in einem Tempo, das die einzelnen Gerichte zu einem Gesamteindruck verschmelzen lässt." (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant JAN, München

"Jan Hartwig braucht sich nicht neu zu erfinden für sein eigenes Restaurant. Seinen Stil hat er längst gefunden. Im ersten Teil des Menüs sind seine Gerichte, wie mein letzter Besuch im Atelier es schon angedeutet hat, etwas reduzierter geworden – das gefällt mir gut, ist aber vielleicht nicht so unverwechselbar, wie das was nach dem Brotgang kommt. Denn die kräftigen und intensiven Aromen, die so perfekt und fein aufeinander abgestimmt sind, dass kein Detail verloren geht oder überlagert wird, sind für mich einfach der Kern der Aromengestaltung von Jan Hartwig und das spielt er hier perfekt aus. Mit dem Pop up wurde dann für mich die Leidenschaft von Jan Hartwig für traditionelle Zubereitungen und klassische Gerichte deutlich. Dies präsentiert er in der Extra-Karte. Die Kombination mit dem Menü lohnt sich. Während die klassischen Gerichte den Fokus eher auf das Handwerkliche legen, ist er bei den Gerichten im Menü eher auf die Aromenkompositionen gerichtet. Das zeigt die große, spannende Brandbreite der Küche und des lustvollen Genießens im neuen JAN." (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant Sechzehn15, Burkardroth

"Als ich mich beim Verlassen des Restaurants noch mal glücklich umgedreht hatte, habe ich zu meinem Mann gesagt, ich verstehe nicht, warum die ganze Hauswand nicht vollgepflastert ist mit Auszeichnungen von verschiedenen Restaurantführern. Von mir als Gast würden sie zu 1000% eine bekommen." (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant Tohru in der Schreiberei, München

"Das war ein rundum grandioser Abend und daran sind nicht nur die fantastischen Köche/innen Schuld, sondern auch das sympathische, sehr aufmerksame und mega gastfreundliche Serviceteam." (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Gasthaus am Ödenturm, Cham

"Der „Ödenturm“ hebt sich erfreulich von einer beliebigen Wirtshausküche ab. Dass hier trotz der unglaublich großen Karte erkennbar frisch und sorgfältig gekocht wird, ist offensichtlich. Die kreativen Ausflüge, die sich die Küche erlaubt, stehen für einen modernen Anstrich, der sich auch neben den traditionellen Gerichten gut macht. Dass man auch mit einer weit über das Übliche eines bayerischen Gasthauses hinausgehenden Weinkarte beeindruckt, unterstreicht den Anspruch, mit dem man hier am zeitgemäßen Konzept eines Wirtshauses arbeitet." (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Hessen

Main Tower Restaurant, Frankfurt

"Alle Gänge sind höchst aufwendig gearbeitet und erzeugen in ihrer vielschichtigen Zusammensetzung immer ein positives Geschmackserlebnis. Dass bisweilen das Hauptprodukt nicht so sehr im Mittelpunkt stehen kann, liegt sicherlich an der intensiven Nutzung asiatischer Zutaten, die mit Umami und gelegentlicher, aber angenehmer Schärfe eher das Gericht prägen." (veröffentlicht im Dezember 2022) 

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Restaurant OX casual fine dining, Darmstadt

"Mein Mann und ich waren von beiden Menüs total begeistert. Die verschiedenen Gänge waren unfassbar lecker, wahnsinnig kreativ und handwerklich auf extrem hohem Niveau!" (Veröffentlicht im November 2022)

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Restaurant Philipp Soldan, Frankenberg

"Ansonsten aber konnte man nur mit der Zunge schnalzen ob der stimmigen Kompositionen, welche die offene Küche verließen: Hervorragende Produktqualitäten, bestens getroffene Garpunkte, unglaublich intensive und gut gezogene Fonds und Soßen sowie grandios austarierte Sorbets (ein kleines Glanzstück z.B. der geeiste Kopfsalat zum Kaisergranat). Auch kleinen, vermeintlich eher unspektakulären Beilagen wie z.B. den (Käse-) Spätzle zum Maibock wurde in der Küche viel Aufmerksamkeit geschenkt: Sie kamen so gut abgeschmeckt und ausdrucksstark auf den Teller, dass man kurz überlegte (wären die Portionsgrößen nicht so üppig gewesen…), von ihnen noch einen Nachschlag zu verlangen! Überhaupt scheint diese Ausdrucksstärke bzw. intensive Würze ein Markenzeichen von Herrn Arnecke zu sein, der auf der Klaviatur der Gewürze und Geschmäcker aber so geschickt spielt, dass alle Kreationen zwar recht „laut“ bzw. kräftig, aber nie übertrieben bzw. überwürzt daherkommen!" (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Niedersachsen

Restaurant Votum. Hannover

"In jedem Fall ist deutlich, das s die Kreativitätsmaschine hier weiter hochtourig läuft. Da ist es fast beruhigend, wenn, wie mit der Wachtel im Hauptgang, eine fast schon klassisch anmutende Zubereitung auf den Tisch kommt. Was die übrigen Gerichte nicht schmälern soll. Das „Votum“ hat seinen festen Platz in der hannoverschen Spitzengruppe gefunden und es wird spannend sein, die weitere Entwicklung zu beobachten." (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant Supperclub 34, Hannover

"Der „Supperclub 34“ ist eine Bereicherung für die hannoversche Gastroszene. Die Gerichte spannen einen Bogen von eher klassischen zu kreativen Gerichten, die häufig Crossover-Elemente oder einen anderen überraschenden Twist enthalten. Das Konzept, ob Gäste nun teilen oder nicht, verspricht auf jeden Fall einen geselligen, abwechslungsreichen Abend. Der aufmerksame und jederzeit liebenswürdige Service hat daran seinen nicht unwesentlichen Anteil." (Veröffentlicht im Oktober 2022)

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Restaurant Titus, Hannover

"Dieter Grubert macht auch an neuem Standort da weiter, wo er an alter Wirkungsstätte aufgehört hatte. Seine Gerichte sind ideenreich, mitunter von überbordender Kreativität. Das kann dann auch einfach mal zu viel des Guten sein und vom Kern einer an sich guten Idee ablenken. Wirklich überzeugend ist seine Küche vor allem immer dann, wenn sie sich eher etwas zurücknimmt. Der Skrei, für mich der überzeugendste Gang des Abends, ist hierfür ein gutes Beispiel. Klassik beherrscht Grubert aus dem Effeff. Ob Stopfleber oder Soufflé – hier macht dem Altmeister niemand etwas vor. Und es ist wohl auch genau diese Mischung aus Tradition und kreativen Ideen, die die Gäste hier so schätzen. Dieter Grubert bedient Beliebtes, steht aber auch nicht still." (Veröffentlicht im Juli 2022)

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Nordrhein-Westfalen

Restaurant Augustin, Köln

"Das „Augustin“ scheint den Nerv des Kölner Publikums zu treffen. Bei unserem Besuch ist das Restaurant ausgebucht und auch später finden noch einige Walk-Ins einen Platz. Die Küche ist unkompliziert, aber durchaus mit einigen kreativen Schlenkern. Die klassische Basis, die ja ohnehin ein Markenzeichen von Eric Werners Küche ist, ist auch unter der Leitung von André Mazanke klar erkennbar. Alleine die herausragende Rinderkraftbrühe gibt hiervon deutlich Zeugnis. Wenn ein wenig an der ein oder anderen Stellschraube gedreht wird, lassen sich sicherlich auch die kleinen Mängel beseitigen." (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant La Société, Köln

"Das war ein ganz starkes Menü, das uns Leon Hofmockel hier präsentiert hat. Es ist auf einem sehr klassischen Fundament basierend, was sich auch in vielen handwerklichen Raffinessen bemerkbar macht. Gleichzeitig verzichtet es auf allzu große Extravaganzen, bietet aber viele kreative und überraschende Momente. Das wirkt alles schon sehr souverän, überhaupt nicht angestrengt – oder je nach Blickwinkel – anstrengend, sondern zeigt einen klaren und überzeugenden Stil. In der Einsterne-Liga spielt das für meinen Geschmack schon sehr weit vorne mit." (Veröffnetlicht im Dezember 2022)

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Habledels Gasthaus, Bonn

"Das ist klassische Küche im besten, aber auch modernen Sinn, wie man schon an den verwendeten Zutaten erkennen mag, die die Küche zu harmonischen und geschmackvollen Kreationen verbindet. Und dass Rainer Maria Halbedel sein Handwerk beherrscht, steht außer Frage. Beim letzten Bericht habe ich den Küchenstil schon näher beschrieben und möchte mich hier nicht wiederholen, da Halbedel absolut „auf Linie“ bleibt und keinen Aufwand bei der Herstellung und Präsentation seiner Gerichte scheut." (Veröffentlicht im Dezember 2022) 

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Rheinland-Pfalz

Restaurant Intense, Wachenheim

"Als mehrfacher Besucher des alten Intense beeindruckt das Neue beim ersten Besuch natürlich mit dem spektakulären Drumherum, während auf dem Teller sich eher Details verändert haben, die die Weiterentwicklung ausmachen. Die offene Küche und der Theke mit einer coolen, modernen Optik sind eine angenehme, weltläufige Umgebung Dies erlaubt, eine zeitgemäße, angenehme Form der Gastlichkeit. Der Weg durch mehrere Räume, von der Lounge für die Snacks über die Reifekammer zur Einstimmung und dem Hauptraum, nehmen den Gast auch räumlich mit auf eine Reise. Das ist beeindruckend und findet so sich bislang in Deutschland in keinem zweiten Restaurant. Kulinarisch merkt man, dass weiter an den eigenen Saucen und dem Einsatz der japanischen Techniken, sowie der Verbindung zur Regionalität gearbeitet wurde. Auch das führt schon jetzt zu bemerkenswerten Ergebnissen, die Spaß machen und kulinarische noch ausgereifter sind als am alten Ort. Aber hier glaube ich, es werden sich die Veränderungen und Möglichkeiten der neuen Küche und der größeren Mitarbeiterschar bald noch stärker bemerkbar machen. Bei diesem Besuch war das Essen eine Evolution zum Intense 1.0 und die Atmosphäre eine Revolution." (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Restaurant Schneider, Dernbach

"Ich war jedenfalls rundum zufrieden mit dem Menü. Die gegenwärtigen Bewertungen von 6 Pfannen, einem Toque und 1,5 F sind angemessen, meines Erachtens bietet die Küche stellenweise einen Tick mehr, als man für dieses Niveau erwarten kann." (Veröffentlicht im Oktober 2022)

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Restaurant Ritterhof zur Rose, Burrweiler

"Florian und Katrin Winter, die ehemals die Kanne in Deidesheim betrieben haben, sind in dem kleinen Weinort nun schon seit einigen Jahren heimisch. Es gibt mehrere Menüs zur Auswahl, die aber auch frei kombiniert werden können. Alle Gerichte haben ein gutes handwerkliches und geschmackliches Niveau." (Veröffentlicht im Oktober 2022)

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Saarland

Restaurant Esplanade, Saarbrücken

"Silio del Fabros Stärke ist ganz eindeutig die Gestaltung harmonischer Gerichte. Er kombiniert Aromen und Intensitäten auf einem hohen Niveau, das die Bewertung mit zwei Sternen mehr als rechtfertigt. Die Gerichte sind nämlich nicht „nur“ rund, sondern so stimmig gestaltet, ohne – mit Ausnahme des Hauptgangs – in eine zu gefällige Gestaltung abzurutschen. Das liegt an der Tiefe der Aromen und da alle wesentliche Bestandteile der Gerichte gut schmeckbar bleiben. In der Summe zähle ich das Esplanade mit zur Spitzengruppe der Zwei-Sterner mit klassisch-aromatischer Ausrichtung." (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Restaurant Louis, Saarlouis

"Andreas Stopp und sein Team zünden ein Feuerwerk der Ideen und Aromen ab. Das Menü bedient sich in zahlreichen Landesküchen und ist somit eine aromatische Weltreise. Der handwerkliche Aufwand ist beeindruckend, die Kombinationsfreude bemerkenswert. Ganz klar: filgrane Aromenführung ist nicht der Stil von Andreas Stopp. Seine Gerichte kennzeichnen intensive, durchaus auch mal plakative Aromen und ungewöhnliche Kombinationen. Dennoch wirken die Gerichte nicht zusammengewürfelt, sondern gut zusammengesetzt und komponiert – allerdings für mich ist das nicht immer eine „natürliche Einheit“ und wirkt zum Teil etwas „gewollt“. Das liegt in der Feinabstimmung der Intensitäten. Auf den Karten zu den Gerichten lese ich von einigen kleinen Elementen, die ich manchmal nicht wahrnehme, auch das Hauptprodukt wird hier und da von kräftigen Aromen übertönt. Als Beispiele nenne ich das Granité im Salat, die Kimchi-Sauce bei der Jakobsmuschel oder die Rote Bete im Hauptgang. Wenn die Proportionen aber mein Geschmacksempfinden treffen, wie beim Bries, dem ersten Teil des Hauptgangs oder dem Erdbeer-Dessert dann zeigt sich in vollem Umfang, was das Menü ausmacht: optischer und geschmacklicher Unterhaltungswert gepaart mit Substanz." (Veröffentlicht im November 2022)

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Restaurant Victor's Fine Dining by Christian Bau, Perl-Nennig

"Christian Bau ist für mich der beste Koch Deutschlands. Ich denke, nicht nur anhand der Anzahl von Berichten, die ich hier bereits veröffentlicht habe, ist dies bereits zu erkennen, auch mit meiner Bewunderung über seine Küche habe ich bisher nicht hinterm Berg gehalten. Nachdem der Gault Millau sein Bewertungssystem geändert hat und vor allem in der Spitze Differenzierungen vorgenommen hat, hält Bau nun auch offiziell in der Gesamtwertung aller deutschen Restaurantführer die unangefochtene Spitzenposition." (Veröffentlicht im Oktober 2022)

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Frankreich

Restaurant Le George, Paris

"Das Restaurant hat ohne Zweifel seine Stärken, nicht nur das Essen sondern auch das spektakuläre Interieur und der smarte Service. Es blitzt hier und dort schon der zweite Stern auf und wer einmal in der glücklichen Situation ist mit seinen Freunden oder Familie in Paris einmal so richtig gut italienisch essen zu gehen in einem sexy Umfeld „das keinem wehtut“, der ist hier sowieso richtig. Für die kulinarisch interessierten hat es meine Freundin bei diesem zweiten Besuch am besten zusammengefasst: „Das Le George hat seine Momente aber im Großen und Ganzen ist es mit einem Stern aktuell richtig bewertet.“" (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant L‘Auberge Saint Laurent, Sierentz

"Ein Mittagessen in diesem Restaurant bot die Chance einen Klassiker der französischen Küche zu probieren: lievre a la royale - Hase auf königliche Art.Ich hatte a la Carte gewählt und nahm als Vorspeise Zander mit einer wunderbar buttrigen Hummersauce. Auch der Nachtisch, der Schokolade und Kokos zum Thema hatte, wusste zu gefallen." (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant L'Ambroisie, Paris

"In Summe ist das Ambroisie in vielerlei Hinsicht ein Unikat – irgendwo ist es stehen geblieben im Frankreich von vor 30 Jahren, trotzdem serviert es eine zeitlose und absolut hervorragende Küche mit den allerbesten Produkten. Eigentlich müsste man hier jede Woche wiederkommen und sich durch die Karte probieren, aber das geht dann doch ziemlich schnell sehr signifikant ins Geld …" (Veröffentlicht im Dezember 2022)

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Großbritannien

Restaurant Dinner by Heston Blumenthal, London

"In Summe war das für uns aber ein sehr schöner Freitagabend mit einer Küche die sich darauf fokussiert „Alltagsgerichte“ verständlich und auf hohem Niveau zu präsentieren. In Summe fände ich 1 bis 2 Sterne für das uns gebotene angemessen. Wenn man die „Evergreen“-Gerichte nimmt, also die Meatfruit und den Tipsy Cake, und ein dazu passendes Hauptgericht, dann sind 2 Sterne hier konstant möglich. Unser Nachbartisch aus den USA hatte bei einem Gericht sogar Tränen in den Augen und dem Service beschrieben „das Gericht erinnert mich an einen Laden im Dorf meiner Großeltern den ich als Kind immer besucht habe“. Auch wenn ich keine Tränen in den Augen hatte bei diesem Essen – ich finde es schön, wenn ein Restaurant solche Emotionen wecken kann!" (Veröffentlicht im Januar 2023)

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Restaurant The Ritz, London

"Für uns hat das Serviceerlebnis das Essen deutlich überschattet – davon abgesehen können wir kulinarisch ein tolles Essen auf 2-Sterne-Niveau attestieren. Wiederholen werden wir es wahrscheinlich nicht. Wenn, dann würde ich hier direkt zur Eröffnung kommen um mich nicht direkt wieder durchs Menü peitschen lassen zu müssen." (Veröffentlicht im November 2022)

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Irland

Restaurant Campagne, Kilkenny

"Es mag sein, dass hier – wenn man anstatt des Early-Bird-Angebotes das ausgewachsene Tasting-Menu wählt – auf noch etwas komplexeren Niveau gekocht wird, aber trotz dessen muss man dennoch konstatieren, dass aus sehr guten Zutaten klassische, sehr befriedigende und leicht zugängliche Kreationen entstehen, die keinen Gast überfordern und einfach Spaß machen." (Veröffentlicht im August 2022) 

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Österreich

Restaurant Gut Purbach, Purbach

"Auch nach so langer Zeit hat „Gut Purbach“ nichts von seinem Reiz für uns verloren. Das Essen ist unprätentiös, aber von ausgesprochenem Wohlgeschmack. Das nachhaltige Prinzip der vollständigen Verwertung von Tieren wird kaum konsequenter gelebt als hier." (Veröffentlicht im November 2022)

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Lilli & Jojo, Gamlitz

"Dass Joachim Gradwohl seinen Beruf beherrscht, ist unbestritten. Wenn man seinen Werdegang kennt, hat man das Gefühl, dass er hier den Ort gefunden hat, an dem er sich keine Zwänge mehr auferlegen muss, sondern kochen kann, wonach ihm ist: geradlinig und ohne Chichi. Und genau das passt auch hierher. Denn dies ist weiterhin ein Wirtshaus, in dem einfach nur gut gekocht werden will. Dazu kommt ein aufmerksamer und liebenswürdiger Service und eine Weinkarte, die sowohl Klassiktrinker als auch Naturalfreunde zufriedenstellt." (Veröffentlicht im November 2022)

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Wirtshaus Wolfgang Maitz, Ratsch a.d. Weinstraße

"Das Rib Eye Steak kommt rustikal auf einem Holzbrett mit Bratensaft und Sauerrahmdip. Beilagen bestellt man separat dazu. Wir entscheiden uns für Kartoffelspalten und Grillgemüse. Die Spalten knusprig, das Gemüse knackfrisch und das Fleisch auf den Punkt gegrillt. Ein wunderbares Essen, das genau hier und in diesem Moment nicht besser passen könnte. Und schon erst recht nicht mit dem Wein, den wir uns dazu ausgesucht haben, dem „Don’t Cry“ Sauvignon Blanc 2019 von Ewald Zweytick, dessen Weingut nur wenige Kilometer um die Ecke liegt. Zweytick ist ein im besten Sinn verrückter Weinmacher, der seine Spitzenweine nach „Guns n‘ Roses“-Titeln benennt." (Veröffentlicht im Oktober 2022)

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