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La Vie
Frankfurt Tipp
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Aktuelle Restaurant-Krtiken

Baden-Württemberg

Restaurant Hirschen **, Sulzburg

"Douce Steiner kocht mit ihrem Mann und Team ein gradlinige, leichte und moderne klassische Küche. Dazu gesellen sich aber auch so Klassiker wie Froschschenkel, die einfach nur genial sind. 
Zum Restaurant sei angemerkt, man muss sich hier keinen klassischen 2 Sterne Tempel vorstellen. Wer mit dieser Einstellung hierher kommt, fällt auf die Nase. Es ist das badische Gegenstück zum Le Moissonier, eng, laut und brechend voll."

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Zirbelstube *, Stuttgart

"Er hat sicherlich das Zeug, mehr aus Althoffs Zirbelstube zu machen, doch dafür sollte er nach unserer Meinung ruhig mutiger werden und deutlichere Akzente in seinen Gerichten setzen, die sie zu etwas Besonderem und vielleicht sogar Unverwechselbarem machen. Ansonsten fürchte ich, dass die Zirbelstube eines von vielen guten *-Restaurants bleiben wird."

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Bayern

Restaurant Königshof *, München

"Rückblickend und im Vergleich kann ich sagen: die Mittagsmenüs, wenn auch etwas einfacher in der Komposition, haben mir sehr gut gefallen. Wenn man keine Einschränkungen und Allergien hat, kann man dieses Menü sehr genießen. Auch fand ich, dass der Hauptgang jeweils mehr in den Vordergrund rückt und dadurch mehr wertgeschätzt werden kann. Gut nachvollziehen kann ich aber auch die Begeisterung von Junggaumen und Muck für die a la carte Variante. Es war schön, einfach mal nur zwei perfekte Gänge zu genießen."

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Restaurant sosein *, Heroldsberg

"Nach meinem Gefühl hat sich die Küchenleistung seit meinem letzten Besuch noch einmal deutlich gesteigert. Die Feinabstimmung der Gerichte scheint mir nun noch präziser, auch ist manches zugänglicher geworden - was bei einer konzeptlastigen Küche wie dieser ja grundsätzlich begrüßenswert ist. Fragolini schrieb hier im November 2015, einige Gerichte im Sosein gingen ins Extreme und seien nicht einfach zu essen (s.o.) - Das ist in Heroldsberg ganz klar Geschichte. Inzwischen ist hier alles pure Gaumenfreude. Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch!"

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Berlin

Restaurant Frühsammers

"Peter Frühsammers Weinbegleitung wurde an verschiedenen Stellen immer sehr gelobt, weshalb auch wir uns entschlossen haben, gar nicht erst einen Blick in die Weinkarte zu werfen, sondern uns gleich ganz in seine Hände zu begeben. Am Ende hat uns die Auswahl nicht völlig überzeugt. Die Weißweine waren überwiegend einfacherer Natur, insgesamt eher frisch und im Edelstahl ausgebaut. Hier hätte ich mir durchaus zum Rochen zum Beispiel etwas Kräftigeres gewünscht. Der Rosso di Montalcino zum Hauptgang war in Ordnung, aber auch da hätte ich mir persönlich vielleicht etwas kantigeres und weniger gefälliges gewünscht.
Und irgendwie charakterisiert das den Abend ganz gut. In der Grunewalder Villa war es nett und gefällig. Das Essen von Sonja Frühsammer war sorgfältig zubereitet und eher subtil, denn laut komponiert. Aber unterm Strich blieb es auch ein wenig mainstreamig. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir mal ein lautes Ausrufezeichen gewünscht, sei es beim Essen oder beim Wein.
Als wir wieder in der Innenstadt sind, bin ich fast froh über den Lärm und die Hektik des Molochs Berlin. Grunewald ist mir doch zu ruhig."

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Restaurant SAVU

"Nach einem ersten Besuch im SAVU fällt das Fazit natürlich noch etwas vorsichtig aus. Die Küchenausrichting scheint auf den ersten Blick gewagt, lässt jedoch auf eine spannende Zukunft blicken. Wenn wir Küche und Service getrennt betrachten, darf die Küche gerne noch etwas aufholen, auch wenn der Anfang schon recht gelungen war. Die SAVU-Rolls könnten, meiner Meinung nach, durchaus zu einem festen Bestandteil der Karte und beliebig variiert werden. Wenn man denn will.Ob das Restaurant zu einem neuen Hotspot am Kudamm wird, wird die Zukunft zeigen. Des wäre den Betreibern zu wünschen (und ein bisschen auch mir, denn ich hätte nur einen kurzen Weg)."

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Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer **

"Stilistisch fällt es mir schwer, Hendrik Ottos Küche einzuordnen. Aber irgendwie machte der Abend auch den Eindruck, als wolle sich Otto bewusst einer Schublade entziehen. Sehr reduzierte und teilweise sogar minimalistische Gerichte wechselten sich ab mit detailverliebten und vielschichtigeren Gängen. Etwas Show durfte zwischendurch auch sein, aber die hielt sich erfreulich in Grenzen. Alles in allem war dies ein fabelhafter Abend, bei dem der Service auch dazu beigetragen hat, dass man zwischendurch immer mal wieder vergessen hat, in welchem geschichtsträchtigen Haus man sich gerade befindet. Natürlich ist ein Abend hier nicht in der Schnapperabteilung zu bekommen. Aber was man geboten bekommt, ist sein Geld mehr als wert.

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Corodbar

"Es war ein schöner Abend in der „Cordobar“. Das Ambiente ist unkonventionell, das Publikum international, der Service freundlich und hilfsbereit. Das Essen ist für eine Begleitung zum Wein in Ordnung, aber nicht weltbewegend. Die Hauptrolle spielt hier definitiv der Wein. Der allerdings ist eher hochpreisig angesiedelt. Das muss aber vielleicht auch so sein, wenn einige Teilhaber und Angestellte in dieser Bar nahe der Hackeschen Höfe auch etwas verdienen wollen. Es gibt scheinbar genug zahlungskräftiges Publikum, das hier bereit ist, diese Preise zu bezahlen. Ob ich es ein weiteres Mal bereit bin, muss ich noch überlegen."

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Restaurant Facil **

" Ob die Gerichte etwas einfacher und weniger komplex konzipiert sind wie im großen Degustationsmenü, können wir nicht beurteilen. An diesem Donnerstag ist das Haus sehr gut besucht und, soweit ich das beurteilen kann, wurde an allen Tischen aus dem Lunch-Angebot gewählt. Die Desserts lassen aber erahnen, dass hier am Abend womöglich noch etwas filigraner gearbeitet wird. Aber auch so ist das Niveau, vor allem angesichts des aufgerufenen Preises, ganz erstaunlich und dieser Lunch sicherlich eine der angenehmsten und stilvollsten Möglichkeiten, in der Hauptstadt den Mittag zu verbringen. Daran hat auch der tadellose und ausnehmend freundliche Service seinen entscheidenden Anteil."

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Restaurant Tim Raue **

"Raues Kreationen bestechen neben Kreativität und komplexen Geschmacksbildern durch unglaubliche Präzision und Routine. Ein Lob, welches durch den letzten Begriff eindeutig auch Kritik atmet. Routine kann beruhigend und sicher erscheinen, vermittelt Beständigkeit und Geschmackssicherheit. Keine Experimente. Routine kann aber auch erheblich zur Entlastung der Küche beitragen. Die Grundausrichtung steht, das Erfolgsrezept steht. Gerichte, die seit Jahren auf der Karte stehen, werden liebevoll bewahrt und perfektioniert. Die Geschmacksräume dieser Signature Dishes kommen letztlich ohne Überraschungen, dafür mit hohem Wiedererkennungswert und Verlässlichkeit aus."

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Restaurant Nobelhart & Schmutzig *

"Mit großer Ernsthaftigkeit wird nach dem optimalen Geschmackserlebnis gesucht und eine puristische Küche präsentiert. Die Tellerchen werden mit Leidenschaft und Hingabe annonciert, doch ein Aromenfeuerwerk darf man nicht erwarten. Es schmeckt das Produkt so wie es sein soll und das ist das eigentliche Vergnügen."

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Restaurant reinstoff **

"Das Menü fand ich sehr stark. Es gab absolut keine Schwachstelle. Es überzeugte mich mit einer frühlingshaften Leichtigkeit, Filigranität und Präzision in den Aromenkonstruktionen. Daniel Achilles versteht es offensichtlich an bekannte Geschmacksbilder anzudocken, diese aber leicht in spannendere Gefilde zu verschieben. Auf jeden Fall war dieses Menü wesentlich klarer definiert in seinen Aromenbildern als das bei meinem vorherigen Besuch. Wenn man mal wieder die Frage stellt, welches Berliner Restaurant sich anschickt, ein heißer Kandidat für den dritten Stern zu sein, darf aus meiner Sicht – zumindest auf Basis dieses Menüs – mit Fug und Recht auch das reinstoff genannt werden.  Alexander Seiser hat nach nur wenigen Tagen im reinstoff mit seiner Weinauswahl die Aromenwelten der Gerichte bereits sehr gut getroffen – zudem waren alle gezeigten Weine auch für sich interessant und gut solo zu trinken. Sicher wird er mit noch mehr Feinjustierung die Gerichte noch mehr aufwerten können."

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Hamburg

Restaurant Salt & Silver - Zentrale

"1A mit Stern. Gemütliche Atmosphäre, sehr aufmerksamer Service und das Essen ist außergewöhnlich gut für ein Restaurant in dieser Preisklasse. Das muss sich hinter Restaurants wie dem Cosme in NYC nur ein kleines bisschen verstecken. Sehr gute Tacos, die Hauptgerichte sind auch spitze. Sehr komplex komponierte Teller mit vielen Geschmackskomponenten, die aber alle gute zusammenpassen und sich weit von der "mexikanischen Norm" entfernen. Die Drinks sind mit die besten, die ich bisher in Hamburg getrunken habe. Kategorie: Lieblingsladen."

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Restaurant Maria Magdalena

"ein Ableger des Leche de Tigre für eine Freestyle Variante peruanischer Hausmannskost. Es gibt v.a. Eintöpfe und Schmorgerichte. Die sind aber sehr gut gelungen - von der Aubergine mit Polenta, eingelegtem Paprikasalat und Walnüssen über den Schweinebauch mit Salsiccia, eingelegter Jalapeno, Sellerie-Apfel-Salat und Kartoffelragout bis zur lange gebackenen Süßkartoffel. Hier strotzt jeder Teller nur so voller Aroma, man muss Schärfe gut vertragen, aber dann entfalten sich hier in etwa so gute Geschmacksexplosionen wie im Hauptrestaurant, dem Leche de Tigre. Die Drinks sind süffig, aber etwas harmlos. Dafür gibt es hier eine wirklich passable Weinkarte."

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Restaurant Leche de Tigre

"1A, super Ceviche (viele Köche denken ja, Ceviche sei roher Fisch, der mit etwas Limettensaft roh mariniert und dann mit Chili und Koriander serviert wird), auch ansonsten sehr gut komponierte und zubereitete Teller. Pisco Sour auch nicht schlecht. Sehr voll, sehr laut, nichts für einen romantischen Abend zu zweit, aber für alle anderen Okkasionen unbedingt empfehlenswert. Sofern man Schärfe abkann."

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Restaurant Lakeside

"Cornelius Speinle zeigt mit seinem nicht kleinen Team ein sehr exaktes Handwerk. Alles ist sehr präzise gearbeitet, die Qualität der verwendeten Produkte ist überzeugend. Ob es nun an der Auswahl der Gänge für dieses Lunch- Menü liegt, oder an der Startphase, in der vielleicht die Gerichte noch etwas auf „Nummer sicher“ konzipiert sind, um erstmal festzustellen, in welche Richtung er mit den Gästen gehen kann, mir waren die Gerichte ein wenig zu unentschieden gestaltet. Aromen, Intenrsitäten oder Kombinationen, die anecken könnten, waren eigentlich nur in den Amuses angedeutet. Damit meine ich, dass die Austernaromen im Austern-Gang auch Austern-nicht-Esser gefallen werden und das Lamm auch Nicht-Lamm-Fans. Wie lang die Vorbereitungszeit vor dem Start eines Restaurants auch immer ist, Konzepte müssen sich im täglichen Geschäft und beim tatsächlichen Publikum bewähren. In einigen Wochen oder Monaten wird man sicher genauer abschätzen können, wohin die Reise stilistisch geht. Corneliuis Speinle macht mir jedenfalls den Eindruck, dass er noch ein paar Asse im Ärmel hat."

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Niedersachsen

Restaurant Titus, Hannover

"Der Abend war gelungen und es war schön, nach längerer Zeit mal wieder in dieser hannöverschen Institution gewesen zu sein, auch wenn die ersten Gänge etwas überladen waren und bei mir für leichte Irritationen sorgten. Ab dem Fischgang war das Menü für mich wieder klar auf Kurs, weil deutlich fokussierter. Überhaupt finde ich Dieter Gruberts Küche dann besonders stark, wenn seine Gerichte einen klaren Mittelpunkt haben und nicht zu viele Mitspieler vom eigentlichen Hauptdarsteller ablenken. Zusammen mit seinen großartigen Saucen ist er dann nahezu unschlagbar. Mit seinen Soufflés ist er das sowieso."

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La Vie ***, Osnabrück (12 Jahre, 12 Sterne - Gastkochevent)

"Wie sich herauskristallisieren sollte waren die einzelnen Gänge von 3 unterschiedlichen Stilen geprägt, die, jeder auf seine Art, zu überzeugen wussten. Der Herr Beck hat mit seinen Kreationen mehr auf die Tiefe gesetzt, Herr Bühner bestach durch eine sehr fein ausbalanciert Eleganz während die Herren Boerma und Fehling schon recht kräftig mit Süße und Säure spielten."

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Nordrhein-Westfalen

Restaurant Vendôme ***, Bergisch Gladbach

"Für mich war das Menü eines der Extraklasse – quantitativ und qualitativ. Die Küche wirkt in sich weiter gereift. Die Gerichte sind komplex, manchmal auch fordernd aber in einem entspannten Maß, so dass ein Menü über zehn Gänge nicht zu anstrengend wird. Dazu kommt die sehr gute Weinbegleitung, die Marco Fanzelin voll in den Dienst der Gerichte stellt. Für mich war der gesamte Abend – natürlich auch dank des entspannten Service sowie unserer netten Tischrunde – ein Genuss allerhöchster Güte."

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Rheinland-Pfalz

Restaurant Yoso *, Andernach

" Wir waren , mit Ausnahe, der beiden Hauptgerichte mehr als zufrieden. Man merkt, das die Gerichte nicht mehr so burschikos wie am Anfang herkommen und filigrane Feinheiten der Sterneküche positiven Einfluss genommen haben. Dies in einem Klecks hier und dort, die aber in der Mehrzahl wirklich passend im Geschmack sind. Der Service war aufmerksam und freundlich."

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Benelux

Restaurant De Librije ***, Zwolle

"Die Küche war getreu der Ankündigung durch viele lokale Produkte, neue Kochtechniken und innovative Ideen geprägt."

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Restaurant 212, Amsterdam

" Richard van Oostenbrugge und Thomas Groot nutzen die Möglichkeiten, die ihnen die eigene Location bietet, sehr geschickt. In Punkto Geschmacksintensität und Originalität wirken manche Gerichte noch gewagter. Der auffällig häufige Einsatz von Räucheraromen in sehr unterschiedlichen Intensitäten ist zumindest schon mal ein mutiges Konzept für den Start.In der Präsentation hingegen geht es nicht mehr g anz so verspielt elegant zu, sondern direkter und unmittelbarer. Im Gespräch erwähnt van Oostenbrugge, dass man sich jetzt in der Anfangszeit noch auf der sicheren Seite bewege, auf lange Sicht aber wolle man radikaler werden. Was das genau bedeutet, bleibt abzuwarten. Vielleicht deutet der sehr puristische Hauptgang in die Richtung, die man anstrebt"

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Restaurant Librije Zusje **, Amsterdam

"Zwar gab es ein, zwei Gerichte, die mich nicht völlig haben überzeugen können, wie der Hauptgang oder das Dessert. Dem standen aber einige brillante Gänge gegenüber, wie der Hummer mit Entenleber zu Beginn, der Carabinero und die Jakobsmuschel, die mich komplett begeistert haben. Und auch Gänge wie der Tremello blieben zwar geschmacklich etwas hinter der optischen Erwartung zurück, haben mein Herz aber trotzdem voll erreicht, weil sie für einen sehr eigenständigen Stil stehen, den Sidney Schutte hier entwickelt. Neben einem hohen handwerklichen Können und einer in weiten Teilen beeindruckenden Präsentation waren viele Gerichte hier von einer Originalität, wie ich sie lange nicht mehr erlebt habe."

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Italien

La Bottega Del Buon Caffè *, Florenz)

"Besonders gut gefallen haben mir der Salat aus Wurzeln, Kräutern, Karotten und Chikoree, die Pasta mit Pulled-Pork-Ragout, das mit Parmasan und Radischen verfeinerte Risotto, die Bernsteinmakrele und das Dessert bestehend aus verschiedenen Apfelkreationen.!

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Restaruant Il Luogo di Aimo e Nadia, Mailand

"Insgesamt bot das Restaurant an diesem Abend für meinen Geschmack ein solides **-Menü. Für mich war jetzt kein sensationeller Gang dabei, auf der anderen Seite gab es allerdings genug kleinere Highlights, insbesondere die tollen cremigen Garnelen, die Fettuccelle in Zusammenspiel mit der Soße sowie der Fasan in der Kamillenkruste."

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Restaurant Cielo *, Ostuni

"Damit hat der junge Küchenchef Andrea Cannalire ein Menü zusammengestellt, das moderne und klassische Elemente aufweist. Spielt er im ersten Gang betont auf der Klaviatur der kreativen Spitzenküche, so scheut er sich nicht, mit der Brandade im Hauptgang einen Klassiker zu servieren, dem er seine Klassik belässt und nicht durch Modernismen zu verfremden versucht. Das eine ist so wunderbar wie das andere und macht deutlich, dass sich hier ein Küchenchef mit größeren Ambitionen auf den Weg gemacht hat, zumal er seinen ersten Stern erst 2017 verliehen bekam und sicherlich noch von sich reden machen wird. Wir haben die Küche weitgehend auf 2-Sterne-Niveau erlebt und sprechen daher gerne eine Empfehlung für dieses sympathische Restaurant aus."

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Südafrika

Restaurant dw11-13, Johannesburg (März 2018)

"Dunkeld West (nahe Rosebank): Hier wird kreativ-modern gekocht, das Restaurant entspricht auch am ehesten dem Look & Feel des klassischen deutschen Sternerestaurants. Erstmals gibt es hier einen fair bepreisten glasweisen Champagner zum Aperitif (€12 für ein Glas Laurent-Perrier) und es kommt das Coravin-System zum Einsatz - man kann also auch die großen Weine ohne Probleme probieren. Die Küche kann ich nicht mehr in vielen Worten wiedergeben, es wird wild und kreativ aufgetischt mit Sphären, Cremetupfern und Co. Aber: Das Ergebnis schmeckt sehr gut und tief, wie eine große Küche schmecken sollte. In unserem Breiten durchaus einen Michelin-Stern wert, mit gelegentlichen Ausreißern nach oben."

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Restaurant Winehouse, Johannesburg (März 2018)

" Der Koch hier, den ich zufällig abends vor dem Service vor der Küche antreffe, träumt ebenfalls von kreativer Küche ähnlich dem dw11-13 schräg gegenüber, aber seine Küche schmeckt deutlich klasisscher. Entenbrust in Orangensauce, Rinderfilet mit geschmorter Zwiebel und Kartoffelspalten, usw. Besonders abends sitzt man hier sehr gemütlich. Die Küche würde ich knapp unter dem Niveau eines Sterns einstufen. Für Menschen die der klassischen Küche nahestehen wohl auch oftmals auf diesem Niveau."

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Restaurants Chefs Warehouse & Canteen und Thali, Kapstadt (März 2018)

" Zwei verwandte Restaurants mit einem identisch Konzept (Sharing Platters in 4-5 Gängen für ZAR750 für 2, das entspricht €50 für zwei). Beide kochen auf Sterneniveau - Chefs Warehouse & Canteen europäisch, Thali indisch. Auf diesem Niveau hat das Chefs Warehouse für mich die Nase minimal vorne, aber beide Adressen waren toll. Reservierungen gibt es hier nicht, aber das Chefs Warehouse kann man Mittags vor 12h30 ohne Platzangst besuchen, das Thali an einem Freitagabend vor 18h30 ohne Probleme."

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Restaurant Pot Luck Club, Kapstadt (März 2018)

" Flop der Reise war der Pot Luck Club der auf dem selben Areal beheimatet ist wie die berühmte Test Kitchen. Der Service ist komplett überfordert (unsere Getränke kommen erst beim vierten Teller). Im Prinzip werden hier auch Tapas serviert, aber einerseits lässt die Produktqualität zu Wünschen übrig, andererseits sind die servierten Portionen angesichts der Preise von ca. €6-10 selbst für ein Restaurant in Deutschland schlicht zu teuer. Mir rätselhaft wie dieser Laden so beliebt werden konnte, wir sind nach einigen Gängen in ein sehr gutes lokales Steakhaus namens Nelsons Eye geflüchtet. Urbanologi in Johannesburg wirkt wie eine gelungene Kopie dieses Restaurants."

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